Viel Erfahrung gesammelt und großen Einsatz gezeigt – Gesamtschüler nahmen zum ersten Mal an der Bezirksmeisterschaft im Degenfechten teil

 

Nach nur einem halben Jahr Training und Ausbildung bei unserem Fechttrainer, Herrn Hahn, nahm die Fecht-AG unserer Schule am 03.03.2017 zum ersten Mal mit zwei Degen-Mannschaften an der Bezirksmeisterschaft der Schulen im Fechtleistungs-zentrum in Bonn teil.

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Begrüßt wurden alle Fechtmannschaften von Peter Joppich, dem mehrfachen Einzel- und Mannschaftsweltmeister und Olympischen Bronzemedaillen-Gewinner im Herrenflorett 2012 in London.

fechtturnier 17 02Im Degenturnier starteten unsere beiden Fechtmannschaften (Mannschaft I mit: Daniel Magomedov, Tim Ohrem und Jean-Pierre Valder/Mannschaft II mit: Leon Arucaj, Simon Dederichs, Niklas Paffendorf und Jaydep Vala) in unterschiedlichem Gruppen und mussten gegen andere Schulmannschaften antreten. Diese hatten alle sehr erfahrene Fechter in ihren Reihen, die schon über mehrere Jahre in ihren Schulen und in ihren Vereinen trainiert und ausgebildet wurden.

Am Ende belegten unsere Mannschaften die Plätze 4 und 5 und konnten stolz auf ihre Leistungen sein. Außerdem hatten unsere Schüler die Gelegenheit, die Florettfechter des Nationalkaters (mit Peter Joppich) aktiv im Training zu erleben. Insgesamt also eine gelungene Veranstaltung.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich bei Frau Dederichs und bei Herrn Nowald, die den Transport unserer Schüler nach Bonn und damit die Teilnahme an diesem Turnier ermöglicht haben.

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Schulskifahrt nach Meransen 2017

In diesem Jahr wurde zum zweiten Mal für die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs der Gesamtschule der Stadt Mechernich eine Schulskifahrt nach Meransen, Südtirol, angeboten. Insgesamt fuhren rund 60 Schülerinnen und Schüler mit 5 Lehrerinnen und Lehrern und weiteren Begleitern mit und erlebten eine aufregende, anstrengende und lehrreiche Skiwoche. Für viele war es sicherlich der bisherige Höhepunkt des Jahres.Schulskifahrt 17 01

Die meisten Schülerinnen und Schüler kamen mit der Erwartung zu dieser Fahrt, das Skifahren zu lernen und dabei viel Spaß zu haben - wir denken, dass wir diesen Erwartungen gerecht werden konnten. Während der gesamten Woche war die Atmosphäre innerhalb der Gruppe sehr angenehm. Die Skigruppen waren sehr motiviert und absolvierten das Programm toll. Man spürte, dass dem Skiteam ein großes Vertrauen entgegengebracht wurde und das führte auch dazu, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnell große Fortschritte machten. Bereits am dritten Skitag konnten einige Gruppen schon längere blaue und sogar rote Abfahrten meistern.

Schulskifahrt 17 03Abseits der Pisten gab es natürlich auch noch einiges zu tun, sei es die Lautstärke während des Essens zu reduzieren oder die Ordnung in den Zimmern herzustellen. Aber auch hierzu wurde eine Lösung gefunden: So wurde ein Skirat, bestehend aus Vertretern der Lehrer und Schüler, gebildet, der für alle anstehenden Anliegen gemeinsam eine Lösung fand und auch für die Organisatin der einen oder anderen „Après-Ski-Party“ sorgte. 

Das Skiteam bedankt sich bei allen Beteiligten für die erlebnisreiche Zeit. Ein besonderer Dank gilt unserem Betreuer Max und den mitgefahrenen Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 8 – Ihr ward eine große Unterstützung!

Stimmen zur Fahrt:

Julian (13) „Mein Höhepunkt war, dass ich mich getraut habe, einen langen und steilen Berg runter zu fahren. Ich bin auch mitgefahren, um mal in Italien eine gute Pizza zu essen.“

Barbara (12) „Ich probiere gerne eine neue Sportart aus und weiß nun, dass ich erst einmal etwas versuchen soll, bevor ich aufgebe. Mein Höhepunkt war, dass ich am Ende gut fahren konnte.“Schulskifahrt 17 02

Max (21, Betreuer) „Mein Höhepunkt waren die super funktionierenden Kinder auf der Piste.“

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Kevin (12) „Ich habe mehr Selbstbewusstsein bekommen.“

Ronja (13) „Ich hatte viel Spaß und habe gelernt, dass man sich mal etwas trauen sollte.“

Lukas (13) „Mit hat die gute Stimmung gefallen und dass alle so motiviert gefahren sind. Ich selbst bin mitgefahren, um anderen das Fahren beizubringen und ihnen zu zeigen, dass das viel Spaß macht. Mein persönliches Highlight war die Party am letzten Abend. Da habe ich so viele Lieder angestimmt, dass ich jetzt heiser bin.“

 


 

Die 6b im Schülerlabor der Universität zu Köln
oder: Woraus besteht Hautcreme oder warum kann Milch „sauer“ werden?


6b an UniKoeln 17 01Am 10.03. fuhr die 6b mit Frau Greuel und Herrn Poth zur Universität nach Köln, um dort an dem ganz neu entwickelten Schülerexperimentierworkshop „ELKE“ (Experimentieren – Lernen – Kompetenzen Erwerben, http://www.chemiedidaktik.uni-koeln.de/elke.html) der Professorin Frau Groß teilzunehmen.

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Nach der Anreise mit der deutschen Bahn von Mechernich zum Südbahnhof Köln mussten ca. 3km Fußmarsch in Zweierreihen quer über den Uni Campus absolviert werden. Beide Lehrkräfte studierten in Köln und konnten deshalb den Kindern einiges vom Campus erzählen.

Im chemisch-didaktischen Institut angekommen, wurde die Mechernicher Schülergruppe von sieben Studenten und Prof. Groß herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Einleitung und Erklärung des genauen Ablaufs konnte mit dem Experimentieren begonnen werden.

Zu zweit wurden unterschiedliche Fragestellungen aus dem Alltag bearbeitet, z.B. „Woraus besteht Hautcreme?“ oder „Warum wird Milch ‚sauer‘?“

6b an UniKoeln 17 03Mit großem Eifer, passenden Experimentierregeln (ja, an der Universität MÜSSEN auch Schutzbrillen getragen werden 6b an UniKoeln 17 04und tollen Betreuern wurde den Naturphänomen aus dem chemischen Bereich nachgegangen. Es wurde filtriert, mit elektrischem Strom gemessen, Hautcreme hergestellt, die Wärmeleitfähigke

it untersucht … Die Studenten hatten sich tolle Experimente für die Kinder überlegt und betreuten diese  ebenso gut.

Lediglich der Rückweg zum Südbahnhof, nochmals gute drei Kilometer, hinter einer Lehrkraft mit langen Beinen, war für die Kinder etwas müßig. Als alle dann aber die richtige Bahn erreicht hatte, konnte man mit vielen tollen Erfahrungen beruhigt den weiteren Heimweg zur Gesamtschule der Stadt Mechernich antreten.

ELKE ist super, vielleicht werden ja auch noch andere Klassen der Gesamtschule daran teilnehmen. Die 6b wird aber sicherlich nochmals zur Uni nach Köln fahren, denn die Physik(-didaktik) gibt es ja dort auch noch zu erkundigen…

 


 

Schüler der Gesamtschule der Stadt Mechernich gestalten Gedenkfeier in Köln mit und trauern und erinnern an die ermordeten Kinder aus Mechernich und Kommern in der NS-Zeit.

Gedenkfeier koeln 2017 04

Mechernich/Köln Es ist mittlerweile zu einer kleinen Tradition geworden. Schon zum dritten Male nahm die Klasse 8b der Gesamtschule der Stadt Mechernich an der Gedenkstunde für deportierte und ermordete Kinder an der Kindergedenkstunde Löwenbrunnen am „Lern- und Gedenkort Jawne“ in Köln teil. Die Jawne war das einzige jüdische Gymnasium im Rheinland. Der langjährige und letzte Leiter der Jawne, Studiendirektor Dr. Erich Klibansky, erkannte die nationalsozialistische Gefahr früh und reagierte mit Verstärkung des Englisch- und Neuhebräischunterrichts, um seine Schüler auf ein Leben außerhalb Deutschlands vorzubereiten. Der Platz an dem Gedenkort, welcher gleichzeitig auch der ehemalige Schulhof der Jawne war, ist inzwischen auch nach ihm benannt worden. Dort steht auch eben jener Brunnen, auf dem Hunderte jüdischer Kindernamen eingraviert sind, die im Holocaust umgekommen sind. Acht dieser Kinder kamen aus Mechernich und Kommern.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vorher im Religionsunterricht mit ihrer Lehrerin Nelly Anton noch einmal mit den Schicksalen der acht jüdischen Kinder aus Mechernich und Kommern auseinandergesetzt. Sie überlegten sich, wie man in diesem Jahr der ermordeten Kinder gedenken wollte. Frau Baum, die dieses Projekt schon seit Jahren begleitet stellte der Klasse ein Gedicht von Abraham Koplowicz vor. Er wurde im Jahr 1930 geboren, und träumte davon einmal die ganze Welt im Flug zu bereisen. Diesen Traum fasste er in folgende Worte:

Gedenkfeier koeln 2017 02
Ein Traum
Wenn ich groß bin, werde ich diese schöne Welt sehen
In einem riesigen Vogel ganz aus Eisen sitzend
Werde ich die Höhen des Universums durchqueren
Über dem Wasser: Fluss, Meer und Ozean.
Die Wolke wird mir Schwester sein und der Wind Bruder
Ich werde die Sphinxen sehen und die Pyramiden
Auf der so alten Erde der Göttin Isis
Ich werde die Unermesslichkeit des Niagara durchqueren
Und mich in der Sonne der Sahara baden.
Quer über die Berge des Tibet, die sich in den Wolken verlieren
Über das schöne Geheimnis der Lama-Zauberer…
Dann werde ich die anstrengende Hitze verlassen
Für die Gletscher des Nordens
Ich werde über den Inseln der Kängurus vorbeikommen,
Über den Ruinen von Pompeji.
Über der Heiligen Erde des Alten Testaments
Über das heilige Land meiner Vorväter,
Immer gleichermaßen verzaubert von der Schönheit der Welt
Die Wolke wird mir Schwester sein und der Wind Bruder.

Gedenkfeier koeln 2017 01Er konnte diesen Traum jedoch nicht verwirklichen, Abraham wurde mit 14 Jahren in Auschwitz ermordet.
Dieses Gedicht inspirierte zu der Idee, symbolisch und stellvertretend für die Träume, die verlorene Freiheit und das viel zu früh verlorene Leben der Kinder, einen Luftballon aufsteigen zu lassen. So wurde für jedes der acht jüdischen Kinder aus Mechernich und Kommern ein Luftballon mit einem Buchstaben vorbereitet. Alle Luftballons zusammen ergeben das Wort „Freiheit“.
Zu Beginn der Gedenkveranstaltung erinnerte Bürgermeister Hans Werner Bartsch noch einmal daran, wie wichtig die Freiheit für die Gesellschaft ist. Diese ist im Zuge der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in dieser Zeit so bedroht wie schon lange nicht mehr. Daher ist es wichtig Zeichen für die Freiheit der Einzelnen zu setzen, denn auch damals standen die Deportationen nicht am Anfang der Ereignisse, sondern waren eine Folge von den damaligen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Nach zwei weiteren Grußworten war nun der Beitrag der Gesamtschule Mechernich an der Reihe. Jeweils zwei Schülerinnen und Schüler stellten nun „ihr Kind“ vor, erzählten, was mit ihm während des Holocausts passierte und widmeten ihm einen Luftballon, welcher durch sein Emporsteigen die Freiheit symbolisieren sollte, welche das Kind selbst so früh verlor.


So erinnerten Giulia und Kim an Edgar Cohn:


Lieber Edgar Cohn: Wir wissen nicht, wann man dir die Freiheit genommen hat, wann du begriffen hast, dass du niemals nach Hause kommen würdest um deine Freunde wiederzusehen. Wir wissen nur, dass auch du in Lodz ermordet wurdest. Für dich haben wir einen Ballon gestaltet, dem wir symbolisch die Freiheit schenken wollen, die du nicht erlebt hast.
Wir trauern um Edgar Cohn. Er wurde nur 12 Jahre alt.

Gedenkfeier koeln 2017 03

 

So wurde an jedes der acht Kinder aus Mechernich und Kommern erinnert, anschließend wurden an die Anwesenden der Gedenkfeier noch weitere schwarze Luftballons verteilt, um auch der vielen anderen Opfer der Shoa symbolisch zu gedenken.

Abschließend trugen Karina und Alina das Gedicht „Der Traum“ von Abraham Koplowicz vor.
Nach den Schülerbeiträgen der Klasse 8b wurde zunächst Psalm 79 auf hebräisch von einer ehemaligen Schülerin der Jawne vorgetragen und später auch die deutsche Übersetzung. Anschließend trugen auch noch Schulen aus Leverkusen und Köln zu der Gedenkfeier bei.

 

 


 

Fußball-Glückswoche an der Gesamtschulefussball trikot bericht

Unsere Schulpflegschaftsvorsitzende Frau Born-Bentfeld hatte im Rahmen der WDR 2-Trikottauschaktion eine tolle Idee: Sie bewarb sich einfach für unsere Schule, um einen kompletten Satz Fußballtrikots (in den vergangenen 2 Wochen wurden insgesamt 50 Sätze von WDR 2 verlost) für unsere Schulfußballmannschaften zu gewinnen. Und was wir in unseren kühnsten Träumen nicht erwartet hätten, am vergangenen Mittwoch wurde unsere Schule in der WDR 2 Sendung „Mit WDR 2 in den Feierabend“ nach 14:00 Uhr von Moderator Thomas Bug in seiner Sendung genannt und es galt, innerhalb von 10 Minuten bei WDR 2 anzurufen und das vereinbarte Stichwort unserer Schule zu nennen. In der Schule brachen die Telefonleitungen fast zusammen, machten uns doch sehr viele bemühte Anrufer darauf aufmerksam, dass wir bei WDR 2 genannt wurden und wir uns die Trikots durch unseren Anruf sichern sollten. Aber da war die erste WDR 2 –Anruferin, Frau Schmitz, Klassenpflegschaft der 8b, schon längst in Aktion und hatte den Trikotsatz festgemacht. Sie verwies auf die Initiatorin der Aktion, Birgit Born-Bentfeld, deren erfreute Stimme dann auch bald im Radio zu hören war.


Vielen Dank sagen wir allen, die mit uns in Kontakt getreten sind. Ganz besonderen Dank richten wir natürlich an die erste Anruferin und an die Ideengeberin und Initiatorin, unsere Schulpflegschaftsvorsitzende Birgit Born-Bentfeld, die, wie so häufig, zugunsten unserer Schülerschaft tätig geworden ist.
Und die Sportkollegen jubeln: Endlich können unsere Mannschaften mit schönen neuen Trikots auf der Ebene der Schulkreismeisterschaften auflaufen. Ihre Fußballqualitäten konnten sie dort schon häufiger unter Beweis stellen und es gab im vergangenen Jahr auch schon einen Turniersieg unserer Mädchenmannschaft.


 

Gesamtschule der Stadt Mechernich
Heinrich-Heidenthal-Straße 5
53894 Mechernich

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