Berichte aus dem SJ 13/14

Einfühlsam Gottesdienst gefeiert

Am letzten Schultag des Jahres kamen wieder alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule zusammen, um einen gemeinsamen ökumenischen Weihnachtsgottesdienst zu feiern. Hatte man sich im vergangenen Jahr am Standort Kall getroffen, so wurde dieses Jahr unter der Leitung von Frau Jentgen für die katholische und Pfarrer Stöhr für die evangelische Kirchengemeinde in der St. Johann-Baptist-Kirche in Mechernich gefeiert. Die Schülerinnen und Schüler vom Standort Kall wurden dafür mit ihren Lehrerinnen und Lehrern mit Bussen nach Mechernich befördert.

Nachdem alle in der Kirche Platz genommen hatten, war beeindruckend, festzustellen, dass die ca. 320 Schülerinnen und Schüler mit den 29 Lehrkräften und einer größeren Anzahl interessierter Eltern, die ebenfalls teilnahmen, die Kirche komplett füllten. So war dann auch für Schulleiterin Dagmar Wertenbruch klar: „Im nächsten Jahr müssen wir uns etwas anderes einfallen lassen.“

Eindrucksvoll und anrührend war die Gestaltung des Gottesdienstes, die im Religionsunterricht durch die Lehrer Alexandra Ackermann, Leo Klein und in Kall durch Martina Herbrand vorbereitet worden war. Die Fünftklässler aller sechs parallelen Klassen zeigten sich für Fürbitten und den besonders einfühlsamen Weg durch die Weihnachtsgeschenke verantwortlich. Auf dem Weg durch den Mittelgang der Kirche entdeckten Alexandra Ackermann und Leo Klein die auf dem Boden liegenden Geschenke, die nicht materieller, sondern ideeler Natur waren und fragten die Kinder nach deren Bedeutung. Diese erklärten, dass sie zu Weihnachten Liebe, Wärme, Zeit, Trost oder Zuhören verschenken würden, da diese Werte besonders wichtig seien und viel mehr Raum einnehmen müssten. Symbolisch verpackt in einer Kiste mit der Aufschrift „Sekundarschule Mechernich-Kall“ brachten die Kinder diese Geschenke abschließend an die Krippe.

Vorher inszenierten Martina Baum und Richard Kröber das moderne Krippenspiel mit dem Wahlpflichtkurs „Darstellen und Gestalten“ der Klassen 6, das von den Gottesdienstbesuchern interessiert verfolgt wurde.

Auch hier wurde wieder der positive Umgang mit Vielfalt, auf den in der Sekundarschule Mechernich-Kall so viel Wert gelegt wird, deutlich, denn Kinder aller Religionen der Schule nahmen an der Gestaltung des Gottesdienstes teil. Voneinander, übereinander und miteinander lernen, offen sein für anderes und es als Bereicherung annehmen, einander vertrauen, das sind wichtige Lernziele, auf die die Schule besonders achtet.

Den Abschluss des Gottesdienstes bildete das Lied Christmas Time von Bryan Adams, das angeleitet von den Musiklehrerinnen Ulrike Syndicus und Martina Baum laut und inbrünstig von allen gesungen wurde.

Anschließend wurden in allen Klassen Weihnachtsfeiern abgehalten, um dann in die verdienten Ferien zu starten.

Sekundarschule Mechernich-Kall kommt ins Fernsehen!

Die Sekundarschule hatte spannenden Besuch: Der WDR war zu Filmaufnahmen gekommen. Die Astronomie-AG unter der Leitung des Naturwissenschafts- und Mathematiklehrers Martin Nieder  hatte eingeladen, um ihre hoch interessante Arbeit vorzustellen. Auch „Sternen-Schützer“ Harald Bardenhagen von der Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“ war mit von der Partie. Natürlich war die Aufregung groß. Sind wir alle im Bild? Wie ist das, in die Kamera und ins Mikrofon zu sprechen?

Die Astronomie-AG trifft sich wöchentlich und befasst sich mit Sternenkunde. Nun ging es darum, diese faszinierende Aktivität über das Fernsehen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Zunächst mussten die Schüler in einem Blindversuch das Sternbild Orion ertasten, dann waren die unterschiedlichen Helligkeiten und die Zahl der sichtbaren Sterne Thema. So wurde die astronomische Hausaufgabe vorbereitet, beim nächsten klaren Abend die Zahl der sichtbaren Sterne im Orion zu schätzen und zu dokumentieren. Die Eifel will eine „Sternenregion zum Schutz der natürlichen Nacht“  werden und da wussten die Schülerinnen und Schüler Bescheid: Nur wenn der Nachthimmel nicht durch künstliche Lichtquellen aufgehellt wird, sind die Sterne zahlreich und können so richtig strahlen. Was kann man dazu tun? Die Schülerinnen und Schüler gaben in Interviews bereitwillig Auskunft darüber und präsentierten, was sie schon alles dazu wussten.

Schließlich hatte der Kameramann alles im Kasten. Wichtig war jetzt nur noch der Sendetermin:

Freitag, der 30.1.2015 in der WDR Lokalzeit Aachen ab 19:30 Uhr.

Ausflug in den Nationalpark Eifel: Ein Tag in der Wildniswerkstatt Düttling

Durch den Wald streifen, über umgefallene Bäume klettern, den Duft von feuchter Erde in der Nase, weiches Moos in die Hände nehmen: wenn Natur für Kinder mit allen Sinnen erlebbar ist, dann wird sie zu einem großen Abenteuer und einer geheimnisvollen Lebenswelt, die es zu erkunden gilt.

So erlebte die Klasse 5c und die Klassenlehrerinnen, Frau Ackermann und Frau Hohl, am 12.03.2015 einen interessanten Tag mit dem Programm „Wildnismix“ in der Wildniswerkstatt Düttling:

Direkt nach unserer Ankunft bildeten wir eine reine Mädchengruppe, die sich mit Frau Hohl und der einzigen Rangerin des Nationalparks, Nina, auf den Weg machte. Die Jungen und Frau Ackermann folgten dem Ranger Mimo.

Nachdem Nina uns Mädchen zunächst erklärte, was ein Nationalpark ist, lernten wir die verschiedenen Nadelbäume „hautnah“ kennen. Wir nahmen die Nadeln und Zapfen in die Hand und Nina zeigte uns unter anderem, wie die Zapfen aussehen, wenn sie beispielsweise von einer Maus oder einem Eichhörnchen angefressen werden.

Danach kamen wir an einen Teich mit einer Libelle aus Holz und hatten dort die Möglichkeit Naturbilder zu erstellen.

Die Jungen wurden direkt zu Beginn mit einer Mutprobe konfrontiert. Ranger Mimo fragte. „Wer traut sich seine Hand auf diesen großen Ameisenhaufen zu legen?“ Mutige fanden sich schnell und ließen unzählige Ameisen über ihre Hand laufen. Die Schüler erfuhren alles rund um die Ameise und ihre Feinde im Wald.

Immer wieder blieb Ranger Mimo am Wegrand stehen und wusste durch spannende Geschichten auf Kräuter, Sträucher und Bäume hinzuweisen, die als Heilmittel eingesetzt werden können oder von der Industrie für Arzneistoffe verwendet werden.

Im Laufe des Vormittags machten wir mehrere „Sinnes - und Kooperationsspiele“, bei denen wir viel Spaß hatten, fanden und bestimmten Spuren von Tieren und hatten Gelegenheit auf Baumstümpfen zu klettern.

Um 12.00 Uhr trafen sich beide Gruppen an der Grillhütte, wo wir ein Feuer entfachten und dort Würstchen, Stockbrot und Marshmallows grillten. Danach spielten wir im Wald und ließen es uns auf den Hängematten, die dort zwischen den Bäumen angebracht waren, gut gehen.

Insgesamt fanden alle Beteiligten (Schüler, Lehrer, aber auch die Ranger), dass es ein rundum gelungener Tag war.

Karnevalszug mit viel Sonne und „Energie“! - Sekundarschule Mechernich-Kall beim Kinderkarnevalszug der KGS Kommern

Auch in diesem Jahr nahmen alle Klassen beider Standorte an Weiberfastnacht mit teilweise kalten Füßen aber strahlendem Sonnenschein am Kinderkarnevalszug in Kommern teil.

In diesem Jahr stand das RWE- Projekt „Energie mit Köpfchen“ Pate für die Ideen und die Umsetzung der Kostüme der einzelnen Klassen. Hierfür waren seit Wochen die Kostüme im Kunst- und Textilgestaltungsunterricht hergestellt worden, immer mit der Idee im Hinterkopf „Wie können wir als Schule das Thema ‚Energiesparen‘ umsetzen?“.

Die Kostüme der einzelnen Klassen bewiesen, dass alle Kinder, Lehrer und teilweise auch engagierte Eltern sich überaus kreativ mit dem Thema auseinandergesetzt hatten:

Zu bewundern waren unter anderem die „Energiesparlampen - wir sind die Leuchten von morgen“, Solarpaneele mit dazugehörigen Sonnen unter dem Motto „Bei uns scheint die Sonne“, „Die blauen Engel“, „Waschmaschinen 5A+++++“ mit dazugehörigen Lehrern, die als „Auslaufmodell“ herhalten mussten, „Wir recyceln unsere Klassenarbeiten“, „Wind säen - Energie ernten“, laufende „Steckdosen“, die zum Stromsparen aufforderten, der grüne Fußabdruck der 5b und viele mehr.

Auch das Wurfmaterial war in diesem Jahr wieder in großen Mengen organisiert worden. Viele Eltern und sogar drei bereitgestellte Autos begleiteten und unterstützen die Kinder und den bunten Zug beim Feiern, Singen, Werfen – und natürlich „Energie sparen!“

Am 19.03.2015 haben sich erstmalig 44 Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit ihrem mathematischen Geschick und Können im Känguruwettbewerb der Humboldt Universität Berlin miteinander gemessen und mit großer Begeisterung die Aufgaben bearbeitet.


Die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist freiwillig. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Freude an der Beschäftigung mit der Mathematik und dem mathematischen Denken zu wecken und zu unterstützen.


In den Klassenstufen 5/6 erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils 24 Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen. Die Multiple-Choice-Aufgaben sind so konzipiert, dass ein Teil der Aufgaben mit den Grundkenntnissen aus dem Mathematikunterricht gelöst werden kann, ein weiterer Teil eine kreative Anwendung des Gelernten fordert; hinzu kommen Aufgaben, die zur Lösung Pfiffigkeit oder gesunden Menschenverstand erfordern.


An unserer Schule erzielten Felix (6f), Ronja (5f) und Sophie (6f) die besten Resultate.

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