„We rob the rich to pay the poor“white horse 10 04

Das White Horse Theatre an der Gesamtschule der Stadt Mechernich

Am Donnerstag herrschte bereits um 6:30 morgens reges Treiben auf dem Parkplatz und in der Aula des Schulzentrums Mechernich.

Zum ersten Mal empfingen wir das White Horse Theatre an unserer Schule.  Das White Horse Theatre setzt sich zusammen aus einer Gruppe junger englischsprachiger Schauspieler, die für mehrere Monate oder Jahre ihrer Heimat England den Rücken kehren und in Deutschland leben und verschiedene altersgemäße Theaterstücke an Schulen aufführen - in English, of course!

white horse 10 01In aller Frühe fuhren die vier Engländer mit ihrem vollbeladenen Bus vor, aus dem sie sämtliche Requisiten, Kostüme und was sie sonst so benötigten hervorzauberten. Mit der tatkräftigen Unterstützung einiger Englischlehrerinnen sowie Schülern aus dem Jahrgang 7 war schnell alles hinter der Bühne verstaut und das Bühnenbild für das erste Theaterstück aufgebaut.

Bereits in der ersten Stunde ging es los mit dem Theaterstück „Maid Marian“ für den Jahrgang 5, während die 6er und 7er noch über Klassenarbeiten brüteten. Jeder Jahrgang kam in den Genuss seiner eigenen Aufführung, so dass eine direkte und lebendige Interaktion mit den Schauspielern ermöglicht wurde.

white horse 10 02Die 5er und 6er erlebten die spannenden und auch ziemlich lustigen Abenteuer von Robin Hood und seiner großen Liebe Maid Marian, die mit Hilfe von Teamwork und hoher Kampfeskunst gleich mehrmals den Sheriff von Nottingham überlisteten und am Ende sowohl ihre Traumhochzeit als auch ihren König Richard wiederbekamen. Hierbei wurden mehrere Schülerinnen und Schüler aktiv als Schauspieler miteingebunden und sie machten sich einfach großartig als Bischof oder Robin Hood’s Truppe „The Merry Men“. Die anfängliche Sorge, nichts zu verstehen - „Sprechen die echt nur Englisch?“ - legte sich schnell, da das Verstehen Sprache durch Lieder, häufige Wiederholungen, Mimik und Gestik der Schauspieler und nicht zuletzt ihre ansteckende Freude „wie von selbst“ von statten ging.

„The Slug in the Shoe“, das Stück für die 7er, hatte da einen deutlich stärkeren Bezug zur Lebenswelt der Schüler. Eine alleinerziehende Mutter zieht mit ihrer 13jährigen Tochter, Megan, in die unmittelbare Nachbarschaft eines 13jährigen Jungen, Luke, und dessen alleinerziehenden Vaters. Den beiden Eltern erscheint diese Konstellation perfekt und sie schweben sehr schnell auf Wolke Sieben, inklusive rosaroter Brille. In einer Phase, in der Megan und Luke der festen Überzeugung sind, alles, aber auch wirklich alles, über das jeweils andere Geschlecht zu wissen - „Boys are stupid!/“Girls are stupid!“ - benehmen sich die eigenen Eltern plötzlich wie total verknallte Teenager. Das geht mal gar nicht! Konflikte und weitere Katastrophen sind vorprogrammiert! Auf Seiten des hauptsächlich aus „verknallten Teenagern“ bestehenden Publikums sorgte die Turtelei der Eltern für einige (sehr liebevolle) Lacher.white horse 10 03

Nach den Stücken gab es jeweils die einmalige Gelegenheit „echten Engländern“ auf Englisch Fragen zu stellen und die vier Schauspieler wurden von den Schülern förmlich gelöchert. Es ging von „What’s your name?“ über „Do you have pets or children?” bis hin zu “How long does it take you to learn a play?”Jede Frage wurde geduldig beantwortet und die “richtigen” Lieblingsfarben auch mal mit tosendem Applaus durch die Schüler bedacht.

Dieser Tag war wirklich fantastisch! Unsere Schülerinnen und Schüler erlebten Englisch zum Anfassen und brachten voller Stolz ihre tollen Englischkenntnisse an den Mann und an die Frau. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die tatkräftige Unterstützung der Eltern! Die Schauspieler waren bestens versorgt und haben sich rundum wohl gefühlt.

Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Besuch des White Horse Theatres!


 

Sauberhaftes Mechernich

sauberhaftes mechernich 16 1In der Woche vom 07. bis zum 11.03.16 nahm die Gesamtschule der Stadt Mechernich an der Aktion „Sauberhaftes Mechernich“ mit den fünf Klassen der Jahrgangsstufe 5 teil. Die insgesamt rund 140 Schülerinnen und Schüler wurden mit Müllsäcken, Einweghandschuhen und Greifzangen ausgestattet und säuberten jeweils klassenweise die Mechernicher Innenstadt von allerlei Müll. Die Kinder waren dabei sehr erstaunt, was sie so alles finden konnten. sauberhaftes mechernich 16 2Von vielen weggeworfenen Zigarettenstummeln über Glasscherben uns zerbrochenen Flaschen, Überbleibseln aus der Karnevalssaison wie Bonbons, fast volle Bier- oder Schnapsflaschen bis hin zu ganzen Portemonnaies war alles dabei. Die Kinder ärgerten sich über die Leute, die ihren Müll einfach auf Wege und in Pflanzanlagen werfen. So meinte Lisanne aus der 5b: „Wieso werfen die den Müll einfach auf den Boden? Da vorne steht ein Mülleimer und die werfen das einfach daneben. Das sieht doch nicht schön aus.“ Die ganze Aktion war ein toller Erfolg, die ortsansässige Apotheke spendete für die Kinder einige Tüten an Bonbons und Weingummi als kleines „Dankeschön“ für die Aktion.

 

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Meransen Tag 4-7Meransen 2 1601

Am Freitagabend gegen 22:30 Uhr hat die Skiexkursion nun ihr Ende genommen. Sie wird allen sicherlich in guter Erinnerung bleiben. Zunächst war aber allen Beteiligten nach über 14 Stunden Busfahrt die Anstrengung anzumerken, so dass sich alle freuten, am folgenden Wochenende auszuspannen.

Meransen 2 1602Das Krafttanken war nach insgesamt fünf anstrengenden Skitagen mit so vielen Eindrücken auch nötig und absolut verdient, denn es wurden tolle Leistungen gebracht. Alle Schülerinnen und Schülern sind mehrfach an und über ihre Grenzen gegangen und haben teilweise ohne jegliche Vorerfahrungen auf den Ski oder auf dem Snowboard bewiesen, dass man mit Ehrgeiz, Mut und Beharrlichkeit schnell Fortschritte erzielen kann. Damit das klappt, war es den Skilehrern wichtig, dass jeder anhängig nach seinen Erfahrungen, Fähigkeiten, aber auch nach seiner Tagesform gefordert wurde. Deshalb wurde innerhalb der Gruppen täglich manchmal sogar stündlich gewechselt.

Meransen 2 1603Nachdem an den ersten beiden Tagen für alle die Grundlagen in Sachen Fahr-, Brems-, Fall- und Kurvenfahrtechniken thematisiert wurden, ging es an den Folgetagen nach dem Motto „Skifahren lernt man durch Skifahren“ schlicht darum, vielfältige Erfahrungen zu sammeln. Dazu lernte die Gruppe verschiedene Skigebiete, Pisten, Schnee- und Wetterverhältnisse kennen und steigerte so nach und nach ihre Fähigkeiten und ihr Selbstvertrauen. Vormittags standen zumeist Übungen zur Verbesserung der Technik auf dem Programm und nachmittags wurde das Geübte beim Fahren gefestigt. Wem die Kraft ausging oder wer einfach nicht in Topform war, konnte zwischendurch auf den gemütlichen Hütten eine Pause einlegen um wieder zu Kräften zu kommen.

Meransen 2 1604Ein Höhepunkt war für viele Skifahrer sicherlich eine sehr anspruchsvolle rote Piste, die wir am Nachmittag des letzten Skitags in Angriff nahmen. Zunächst ging es mit der Gondel in ein für viele unbekanntes Gebiet und dann mit zwei Sesselliften rauf bis auf etwa 2500 Meter. Oben angekommen wehte ein eiskalter Wind und man konnte auf eine einige hundert Meter lange Piste blicken. Aber dadurch ließen wir uns nicht entmutigen. Kurve für Kurve schlängelten wir uns in Kleingruppen den steilen Hang hinab. Am Fuße der Piste waren alle sichtlich stolz auf ihren Mut und die vollbrachte Leistung.

Zum Abschluss konnten alle verbliebenen Teilnehmer noch einmal beweisen, was sie in den fünf Tagen gelernt hatten. Voller Begeisterung stürzten sie sich auf die lange Talabfahrt, die auf einer herrlichen Strecke durch den Wald führte und am Fuße unserer Unterkunft beziehungsweise an der Talstation endete, so dass wir die geliehene Ausrüstung sofort zurückgeben konnten.

Meransen 2 1605An den meisten Abenden konnte die Gruppe nach dem gemeinsamen Abendessen noch ein wenig Zeit miteinander verbringen und dazu aus verschiedenen Angeboten wählen: Während im Keller Musik lief und sich im Twister duelliert wurde, konnten oben im Gemeinschaftsraum Sportfilme über den mitgebrachten Beamer angesehen oder Gesellschaftsspiele gespielt werden. Danach ging es immer zeitig ins Bett, was auf große Akzeptanz stieß. Generell wurde seitens der Schülerinnen und Schüler wenig gemeckert und die vereinbarten Regeln zuverlässig eingehalten.

Nicht zuletzt diese Erfahrungen macht Lust auf mehr, so dass die Vorbereitungen für eine Fahrt im nächsten Jahr sicherlich noch vor den Sommerferien beginnen werden. 

 

Sensationeller Turniersieg der Gesamtschülerinnen beim 24. Tag des MädchenfußballsTag des Maedchenfussballs 16 01

Der bekannte Spruch: „ 1… 2… 3… 4 dieses Spiel gewinnen wir… 5… 6… 7… 8 der Gegner wird heut platt gemacht“  hallte letzten Samstag am 05.03. unter heimischer Kulisse durch die Dreifachturnhalle in Mechernich.

Einen tollen Erfolg verbuchten unsere Mädchenmannschaften beim Fußballturnier der Schulen, welches vom Kreisjugendausschuss Euskirchen organisiert wurde. Die Mädchen des 7. Jahrgangs, welche erst einen Tag zuvor von der Skischulfahrt zurückgekommen waren, konnten mit einer grandiosen Mannschaftsleistung und tollem Fußball zum ersten Mal das Turnier für sich entscheiden.

Tag des Maedchenfussballs 16 02Von den 9 teilnehmenden Mannschaften der umliegenden Schulen konnten wir den 1. und den 6. Platz für uns beanspruchen.

Im dritten Anlauf konnten wir nun also die tollen Leistungen der letzten Turniere mit dem ersten Turniersieg krönen. Auch diesmal wurde deutlich, dass unsere jüngere Mannschaft (5. und 6. Klasse) bald in die Fußstapfen des älteren Jahrgangs treten möchte,d enn sie konnten beachtlich gut mit den älteren Jahrgängen mithalten.

Nicht nur im Spiel gegeneinander, sondern auch gegen die anderen Teams beeindruckten der Zusammenhalt und die Fairness, mit der unsere beiden Mannschaften auf dem Spielfeld neben ihrem fußballerischen Können glänzten.

Tag des Maedchenfussballs 16 03Ein toller Tag mit tollen Erfahrungen und ansprechendem Rahmenprogramm.

Vielen Dank an die Organisatoren.

 

 

 

 


 

Schneesportexkursion in Meransen – Tag 1-3meransen 2016 03

64 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 verbringen zurzeit besondere Sportstunden in Meransen in Südtirol. Begleitet von 5 Lehrpersonen und einer Referendarin sowie 3 Vätern und einem weiteren Snowboardexperten machten sich am vergangenen Freitagabend die gespannten Schüler mit viel Gepäck und Aufregung auf die weite Busfahrt. Am anderen Morgen wurden müde und erschöpft zunächst die Zimmer in der Unterkunft, die zum einen direkt an der Piste in Meransen liegt, die zum anderen den Gesamtschülern für eine Woche ganz zur Verfügung steht, bezogen. meransen 2016 04Anschließend hieß es, den Berg zu Fuß Richtung Ort hinabzugehen und Ski- sowie Snowboardausrüstung probieren, um alles anschließend nach oben zu tragen. Erste Übungen im ungewohnten Material mussten an der Piste durchgeführt werden, bevor es zum Essen und bald völlig erschöpft ins Bett ging.

Am nächsten Morgen hieß es nämlich wieder zeitig aufzustehen, denn nun ging es auf die Piste. Zunächst machten die Schülerinnen und Schüler erste Fahrversuche in flachen Bereichen ohne Lift, was bedeutete, dass die gefahrenen Strecken anschließend zu Fuß in umgekehrter Richtung wieder zu bewältigen waren. So war es kein Wunder, dass schon am Mittag die Gesichter rot vor Erschöpfung waren. Aber mit den schnell erarbeiteten Anfängerkompetenzen konnten die Ski- und Snowboardfahrer bereits am Nachmittag an Teller- und Ankerlift die ersten Versuche starten und die bequemere Möglichkeit nach oben zu kommen nutzen. Und da waren sich dann nach dem ersten Schneetag alle einig, dass diese Exkursion doch wirklich Spaß macht.

meransen 2016 01Bereits am zweiten Tag konnten die Gruppen mit den bequemen Gondeln nach oben ins weitere Skigebiet fahren und längere Abfahrten probieren. Neben den bereits geübten Fahrern schafften es auch die Anfänger, bis ins Tal hinab zu fahren. Natürlich wurde bereits in den ersten Tagen die ein oder andere kleine Blessur beklagt, aber die Stimmung insgesamt und Freude über die eigenen Fortschritte überwogen deutlich.

meransen 2016 02Auch die mitgebrachten Wochenpläne wurden und werden unter Aufsicht der Lehrerinnen und Lehrer konzentriert nach der wohl verdienten Dusche abgearbeitet.

Wir wünschen Euch noch viel Spaß und Erfolg!

 

 

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