Schneetag am weißen Stein

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Jetzt oder nie!

So lautete die Devise bei dem  Ausflug der gesamten Schülerschaft der Gesamtschule der Stadt Mechernich zum Weißen Stein in Hollerath.

schneetag 16 04Schon zu Beginn des Schuljahres war beschlossen worden, dass es bei geeignetem Wetter zum  gemeinsamen Rodeln in die Eifel gehen sollte. Letzten Freitag war es dann so weit. Mit 4 Doppeldeckerbussen brachen die 16 Klassen der Jahrgänge 5 bis 7 morgens um 8.30 Uhr auf – warm verpackt und ausgerüstet mit diversen ‚Rodelgefährten‘.

 

schneetag 16 02Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt, denn vor Ort am Weißen Stein hatten Schüler und Lehrer  die komplette Piste für sich allein. Deshalb konnten bei optimalen Schneeverhältnissen sofort Wettrennen mit sämtlichen fahrbaren Untersätzen  gestartet  werden. Ob Schlitten aus Kunststoff oder Holz, Snowglider, Reifen, Kunststoffplanen oder  Minibobs - alles war als ‚Fahrgestell‘ erlaubt. Unfälle gab es trotz Geschwindigkeitsrekorden und riskanten Manövern keine, so dass alle erschöpft, aber glücklich und zufrieden nach ca. 2 Stunden Frischluftaktivität den Heimweg antraten. Alle waren sich einig: Das machen wir im nächsten Jahr wieder.

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FranceMobil - das kleine französische Kulturinstitut auf Rädern steuert die Gesamtschule Mechernich anfrancemobil 1605

Das Programm FranceMobil wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Die Renault Deutschland AG stellt die Fahrzeuge zur Verfügung, mit denen die FranceMobil-Referenten durch ganz Deutschland fahren, um junge Deutsche in Kindergärten und Schulen zu treffen und sie für die französische Sprache und Kultur zu begeistern. Dafür haben sie Spiele, Musik, Bücher, Jugendzeitschriften und touristische Broschüren aus Frankreich im Gepäck!

francemobil 1603Am 16.02.2016 machte ein solch blau-rot beklebtes Fahrzeug - quasi ein französisches Kulturinstitut auf Rädern -  einen Stopp an der Gesamtschule Mechernich. Ungeduldig warteten die Schülerinnen und Schüler bereits auf die Ankunft der Französin Benédicte Leude, die mit vielen Bildimpulsen auf Französisch erzählte , wo überall in Frankreich sie gelebt habe. Auch auf der Insel La Réunion habe sie eine Zeit ihres Lebens verbracht und heute lebe sie in Köln.francemobil 1601

Die Schülerinnen und Schüler hatten jede Menge Spaß beim spielerischen, sprachaktivierenden  Französischunterricht mit Bénédicte. Beispielsweise  traten die Gruppen "baguettes" und "croissants" wettkampfmäßig gegeneinander an, als es hieß französische Wörter  in französischen Liedern zu erkennen oder aber möglichst schnell französische Wörter für jeden Buchstaben des Alphabets zu finden und an der Tafel fest zu halten.

Am Ende holte sich Bénédicte Leude ein Meinungsbild ein und alle waren restlos begeistert.

Nun freuen wir uns auf den nächsten Besuch des FranceMobil.

Kontakt:francemobil 1604

Bénédicte Leude

Institut français Düsseldorf

Bilker Straße 7-9

40213 Düsseldorf

Tel : 0211-130 679 27

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.francemobil.fr

 


 

 

An die ermordeten Kinder erinnert  und um sie getrauert -
Schüler der Gesamtschule der Stadt Mechernich gestalten Gedenkfeier mit
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Mechernich/Köln  Zum zweiten Mal nahm die Klasse 7b der Gesamtschule der Stadt Mechernich an der Gedenkstunde für deportierte und ermordetet Kinder an der Kindergedenkstunde Löwenbrunnen teil. Diese wurde veranstaltet von der Synagogen-Gemeinde Köln, dem Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und dem Katholischen Stadtdekanat, zusammen mit dem Arbeitskreis „Lern- und Gedenkort Jawne“. Die Jawne in Köln war das einzige jüdische Gymnasium im Rheinland. Dort steht auch der Brunnen, auf dem Hunderte jüdischer Kindernamen eingraviert sind, die im Holocaust umgekommen sind. Acht dieser Kinder kamen aus Mechernich und Kommern.

So war auch wieder Frau Rebecca Fischer-Beglückter anwesend, die eine frühere Schülerin der Jawne war, und jedes Jahr während der Gedenkfeier einen hebräischen Psalm vorliest. Diese freute sich aufrichtig, die Mechernicher Schülerinnen und Schüler wiederzusehen.

juden gedenken 2016 01 27 13.02.02Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vorher im Religionsunterricht mit ihrer Lehrerin Martina Baum und der Referendarin Nelly Anton intensiv mit den Schicksalen der acht jüdischen Kinder aus Mechernich und Kommern auseinandergesetzt. In diesem Jahr stand die Shive, die jüdische Trauerzeit, im Vordergrund des Beitrags. Das sind die ersten sieben Tage nach dem Tod, an denen um Verstorbene getrauert und Gedenkkerzen angezüdet werden („Die Kerze Gottes ist die Seele des Menschen“).

Für jedes jüdische Kind aus Mechernich und Kommern hatten die Schülerinnen und Schüler eine schwarze Gedenkkerze angefertigt, auf der nur ein Buchstabe aufleuchtet, wenn sie angezündet wurden. Alle Kerzen zusammen ergaben das Wort „Erinnerung“.juden gedenken 2016 01 27 13.02.01

Nacheinander stellten die Schülergruppen „ihr Kind“ vor, erzählten, was mit ihm während des Holocausts passierte und zündeten symbolisch eine Gedenkkerze an.

So erinnerten Kim und Eva an Käthe Lewin: „ Am 20. Juli 1942 wurdest du nach Minsk deportiert und ermordet. Wir sind heute hier, um an dich zu erinnern und um dich zu trauern. Denn so lange wir an dich denken, wird dein Name unvergessen sein!“ Nach dem Anzünden der Kerze wurde noch hinzugefügt: „Wir erinnern an Käthe Lewin. Sie wurde nur 13 Jahre alt.“

So wurde an jedes der acht Kinder aus Mechernich und Kommern erinnert, wobei Reuben und Paul noch an alle weiteren Kinder erinnerten, die im Holocaust umgekommen sind.

Abschließend trugen Angelina und Alina ein Erinnerungsgedicht vor, welches aus einem jüdischen Gebetbuch stammt: „So lange wir leben, werden sie auch leben, denn sie sind nun ein Teil von uns, wenn wir uns an sie erinnern“.juden gedenken 2016 01 27 13.02.02

Nach den Schülerbeiträgen folgten der Psalm 110, vorgetragen von Binymin Munk, Kantor der Synagogen-Gemeinde Köln und ein gemeinsames Schlussgebt.

„Unsere Kerzen werden noch lange brennen und an die Kinder erinnern“, das war die Meinung der 7. Klässler, als sie sich wieder auf den Weg nach Mechernich machten.

Am Abend sendete auch das WDR-Fernsehen in der Aktuellen Stunde Ausschnitte der Gedenkfeier mit unseren Schülerinnen und Schülern.

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Gesamtschule mit Nationalparkpräsentation im Kommerner Kinderzug – Karnevalssitzung in der Schule

Galerie

Zum 3. Mal nahmen die Kinder der Gesamtschule am großen Kinderkarnevalszug der KGS Kommern teil, zum ersten Mal zeigte sich das Wetter dabei nicht von seiner besten Seite.karneval 16 14 Aber so ist es im Nationalpark Eifel auch oft zu dieser Jahreszeit und die Kinder hatten sich mit allerlei Regenschutz gegen die nassen Angriffe von oben gewappnet. Die Freude am Zug ließen sie sich nicht nehmen.

karneval 16 11Die Gesamtschule präsentiert sich mit ihren Klassen immer zu einem bestimmten schulrelevanten Motto. Dieses Mal war es die Gesamtschule als Nationalparkschule. Im Kunst- und Textilgestaltungsunterricht sowie an einem Projekttag hatten die Kinder mit ihren Lehrern Typisches aus dem Nationalpark in Kostümform hergestellt: So gab es Eulen und Frösche, Pilze, Vögel, Füchse, Rehe und Wildkatzen u.v.m., die von den insgesamt 10 Klassen der Jahrgänge 5 und 6 gut gelaunt vorgestellt wurden. Die Gesamtschule befindet sich in der Zertifizierungsphase zur Nationalparkschule und nutzte die Gelegenheit, ihre Aktivitäten und Kenntnisse zum Nationalpark im Zug zu veröffentlichen.

karneval 16 21Auch in der Schule ging es karnevalistisch zu: Der Jahrgang 7 hatte mit dem SV Lehrer Herrn Fiedler eine bunte Karnevalssitzung vorbereitet.  Es gab ein kurzweiliges Programm, bei dem die Schüler und Lehrer Lustiges, Tänzerisches, Akrobatisches und Gesangliches darboten. Alle Beteiligten hatten dabei sichtlich großen Spaß. 

 

 

 


 

Das FranceMobil besucht unsere Schule am Dienstag, 16.2.2016 von 9.10-12.40 Uhr!

 Was ist das FranceMobil Programm?

 Das Programm FranceMobil ist eine Initiative des Institut français Deutschland und der Robert Bosch Stiftung. Seit 2002 fahren die FranceMobil-Referenten mit ihrem Renault Kangoo durch Deutschland:

Sie besuchen alle Schultypen, vom Kindergarten bis zur Berufsschule und werben für die französische Sprache,  Kultur und die Frankophonie.

Dafür haben sie Spiele, Musik, Bücher, Jugendzeitschriften und touristische Broschüren aus Frankreich im Gepäck!

Die Lektoren wollen

  • den Schülern mit modernem und ansprechendem Material ein dynamisches und aktuelles Bild Frankreichs und der französischen Sprache vermitteln. Dazu gehören Memory, Frankreichkarte und Karte der Frankophonie, Musik, Magazinen, Filmen und vieles mehr
  • den Schülern zeigen, was sie schon alles auf Französisch kennen und können. Mit den FranceMobil-Lektoren aktivieren die Schüler alle ihre Kenntnisse über Frankreich und die Frankophonie, und das natürlich auf Französisch
  • den Charme und die exotische Seite Frankreichs und der Frankophonie sowie der französischen Sprache hervorheben
  • die Schüler und ihre Eltern darüber informieren, welche Studiengänge es z.B. bei der deutsch-französischen Hochschule gibt und welche weiteren Möglichkeiten, in Frankreich zu studieren oder Praktika zu absolvieren. Auch können sie über Stipendien für Aufenthalte in Frankreich informieren.
    Darüber hinaus zeigen sie auf, wie Französischkenntnisse die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.

 


 

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