Großer Andrang am Tag der offenen Tür

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Voller Spannung erwarteten die Schülerinnen und Schüler sowie Kollegium, Schulpflegschaft und Förderverein der Gesamtschule der Stadt Mechernich die Kinder der 4. Schuljahre mit ihren Eltern am Samstag, den 16.01.16 zum Tag der offenen Tür. Und sie wurden nicht enttäuscht, der Andrang war noch größer als in den Jahren zuvor und selbst am Mittag kamen noch Besucher.

Wer kann die Schule für interessierte Kinder besser darstellen als die Schülerinnen und Schüler selbst? Deshalb beantworteten nach musikalischer und spielerisch-darstellender Begrüßung zu Beginn Kinder aus den Klassen 5 und 6 Fragen zu den Besonderheiten, dem Alltag und der Arbeit der Gesamtschule. „Die Lehrerräume sind gut, weil wir uns bewegen können und die Lehrer schon alles für den Unterricht vorbereitet haben, wenn wir kommen.“ „In den Lernbüros machen wir unsere Hausaufgaben und arbeiten an den Wochenplänen in Deutsch, Mathematik und Englisch. Wenn wir etwas nicht verstanden haben, können wir den Lehrer fragen. Arbeiten wir gut in den Lernbüros, haben wir kaum noch Hausaufgaben auf.“ „Am meisten freue ich mich auf die aktive Mittagspause, da kann ich mit meinen Freunden etwas machen, z.B. bei gutem Wetter auf dem Soccer-Platz Fußball spielen oder bei schlechtem Wetter in die Sporthalle gehen. Es ist immer ein Lehrer dabei.“ „Im Klassenrat klären wir Probleme in der Klasse.
tdot 16 92Die Schüler sind dabei die Moderatoren und die Klassenlehrer haben nicht mehr zu sagen als die Schüler. Sie müssen auch aufzeigen.“ So und so ähnlich klangen die Antworten der Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5a, c und 6c, die sich alle sehr überzeugt von ihrer Schule zeigten.tdot 16 39

Anschließend wartete ein buntes Programm und vielfältiges Mitmachangebot auf die kleinen Besucher. Traumfänger und Masken konnten hergestellt, erste Erfahrungen an der Nähmaschine gesammelt und Holz bearbeitet werden. Neben dem deutlichen Praxisbezug, der bei den Kindern und Eltern begeistert aufgenommen wurde, konnten sich alle auch ein Bild von den kognitiven Anforderungen der Schule, der breiten Differenzierung und dem vielfältigen Angebot des Forderns und Förderns machen, so im Vergleich von Englisch- und Mathematik-Unterricht des Jahrgangs 7 in Grund- und Erweiterungskurs. Der Jahrgang 6 lud zur Geometrie-Stunde ein, es konnten Erfahrungen in Deutsch, Englisch und Französisch gewonnen, mit Laptops und Tablets gearbeitet und die vielfältigen Möglichkeiten des Whiteboardeinsatzes erprobt werden.

Die vielen Aktivitäten, die der Ganztag ermöglicht, wurden ebenso wie die breite Vielfalt der Aktivtäten der noch jungen Gesamtschule erkundet.

Die Schulpflegschaft sorgte wie immer für das leibliche Wohl und freute sich über einen großen Besucheransturm.
tdot 16 145Es wurden zahlreiche Anmeldetermine vereinbart und alle Aktiven waren mit dem Ergebnis des Tages sehr zufrieden.

 

Die Gesamtschule der Stadt Mechernich ist fünfzügig. Das Anmeldeverfahren beginnt am 29.01. und endet am 04.02. 16. Innerhalb dieser Zeit muss die Anmeldung erfolgen, da die Schule im vorgezogenen Anmeldeverfahren ist. Anmeldegespräche erfolgen nur nach (telefonischer) Vereinbarung (02443-3101130).

Für alle Grundschulempfehlungen ist die Gesamtschule die richtige Schule, da sie zu allen Schulabschlüssen der Sekundarstufe I und in der Sekundarstufe II nach 9 Jahren (G9) zum Abitur führt. Die Gesamtschule ist die Schule des längeren gemeinsamen Lernens und die Schule des Behaltens. Kinder haben also von Anfang an die Sicherheit, an dieser Schule zu bleiben. Da die Gesamtschule ihre Schülerinnen und Schüler alle behält, werden auch später keine Plätze frei, ein Wechsel aus dem dreigliedrigen Schulsystem ist nur möglich, wenn noch Plätze im Rahmen der Zügigkeit vorhanden sind, was die Ausnahme und nicht die Regel ist.

 


 

Die Galette des Rois, eine typisch französische Tradition

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Der Dreikönigstag wird am 6. Januar gefeiert und steht für die Anbetung des Jesuskindes durch die Heiligen Drei Könige. Wie viele christliche Feiertage geht der Tag der Epihanie auf die Römerzeit zurück, denn die Römer feierten ein Fest, bei dem durch eine in einen Kuchen versteckte weiße oder schwarze Bohne ein König oder eine Königin bestimmt wurde.
Diese Tradition wurde von den Franzosen übernommen. Die einfache Form der Galette des Rois besteht aus einem Blätterteigkuchen, der mit Einschnitten verziert und im Ofen gebacken wird.
Normalerweise wird sie mit verschiedenen Zubereitungen ergänzt: mit Mandelcreme, Früchten, Schokolade, verschiedenen Cremefüllungen. Am beliebtesten ist bei den Franzosen die Galette mit Mandelcremefüllung, die aus süßen Mandeln, Butter, Eiern und Zucker zubereitet wird.
Es ist Brauch, in der Galette eine fève (eine kleine Porzellanfigur oder eine dicke Bohne) einzubacken.

Wer in seinem Kuchenstück die Figur findet, wird mit einer goldenen Pappkrone gekrönt und ist König für einen Tag!!
Um die SchülerInnen mit dieser Tradition bekannt zu machen, hatte Frau Hofstetter den SchülerInnen des 6er Französischkurses aus Frankreich zwei Galettes des Rois mitgebracht, die im Unterricht „vertilgt“ wurden.
Die SchülerInnen hatten viel Spaß. Jan Bank (6b) und Joshua Hillebrand (6c) genossen es sichtlich, Könige für einen Tag zu sein. Joshua trug seine Krone während des ganzen Schultages.

 


 

„Eine Stunde mit Gesang, Gedichten und glücklichen Gesichtern“

Schüler der Gesamtschule Mechernich besuchen den Wohnverbund Sandenweihnachtsfeier in sanden 15
„Da seid ihr ja wieder, wir haben uns so auf euch gefreut“, rief eine Bewohnerin des Wohnverbundes Sanden den Kindern schon im Flur zu.  Zum zweiten Mal hatten die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule der Stadt Mechernich eine Weihnachtsfeier für die Bewohner des Wohnverbunds Sanden in Breitenbenden vorbereitet.
Den erwartungsvollen Bewohnern wurden Adventsgedichte, Weihnachtslieder und besinnliche Weihnachtstexte vorgetragen. Technisch begleitet wurde die Feier von der neuen Gesamtschulkollegin Jasmin Heinemann, die mit zwei Siebtklässlern für eine optimale Unterstützung durch die Technik sorgten.
Mit dem Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ wurde die Feier in der Cafeteria des Wohnverbundes mit der Chor-AG unter der Leitung von Martina Baum eröffnet mit der Bitte an die Bewohner, kräftig mitzusingen.„Die Leute können ja alle Strophen auswendig!“, so ein erstaunter Kommentar von Chormitglied Lea. Es folgten mehrere von den Schülerinnen und Schülern auswendig vorgetragene Gedichte und weitere Weihnachtslieder, bei denen die Bewohner ebenfalls kräftig mitsangen.Besonders das englische Lied „We can leave the world behind“ sorgte für Gänsehautstimmung bei Schülern und Bewohnern und wurde mit lautem Applaus gewürdigt.
Auch die Bewohner des Wohnverbundes Sanden ließen es sich nicht nehmen, mit guten Wünschen und mehreren Gedichten ihrerseits die Kinder der Gesamtschule zu überraschen. Auch wenn nicht jedes Wort verständlich war – auch diese Beiträge wurden mit heftigem Applaus begleitet.
Der Rockweihnachtssong „Last Christmas“ von Wham, begleitet mit weihnachtlichem Glöckchengeläut, sorgte für einen feierlichen Abschluss der Veranstaltung.
„Ihr habt uns eine große Freude gemacht – bitte kommt im nächsten Jahr wieder“, so wurden die Gesamtschüler verabschiedet. Mit diesem Vorsatz und glücklichen Gesichtern ging es dann wieder in die Schule zurück.


 

Unser Besuch im OdysseumBesuch im Odysseum

Am Freitagmittag, 11.12.15 nach Schulschluss fuhren trotz Nieselregen und leichter Ermüdungserscheinungen 36 gut gelaunte Schülerinnen und Schüler mit 3 Lehrern gen Köln. Ziel war nicht einer der unzähligen Weihnachtsmärkte, nein es ging in das Abenteuermuseum in Köln-Kalk, besser bekannt als Odysseum. Dort konnten wir an vielen interaktiven Exponaten heutige Techniken verstehen, erleben und erfühlen lernen. Viele technische Geräte und Vorführungen führten die Kinder spielerisch und mit interessanten Erklärungen an komplexe Dinge heran: Wie funktioniert eine Schleuse? Was ist Dreisatz? Wie kann man in einem kleinen Flugzeug fliegen? Wie funktioniert ein Wasserkocher? Was ist Morsen? Wie fühlt man sich schwerelos? 

Highlights waren sicher der Flugsimulator und das Astronautentraining, eine weitere Aufzählung würde hier den Rahmen sprengen. Die Zeit verging wie im Fluge und nachdem wir für den Rückweg zum Deutzer Bahnhof eine Busverbindung gefunden haben - es regnete immer noch - erreichten alle wohlbehalten und nur mit leichter Verspätung gegen 19:15 Uhr den Mechernicher Bahnhof. Erste Anfragen für ähnliche Unternehmungen liegen bereits vor...


 

104 mal Freude gebrachtgeschenkanktion 15 1

Die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest verlief bei den Siebtklässlern im Fach Religionslehre an der Gesamtschule der Stadt Mechernich in diesem Jahr anders als zuvor, ganz angepasst an die aktuelle Flüchtlingssituation in Deutschland und in Mechernich. Die Schülerinnen und Schüler wollten den Flüchtlingskindern im Stadtgebiet eine Weihnachtsfreude bereiten und packten fleißig Päckchen. Dabei sorgten sie nicht nur für das Packen, sondern brachten auch selber die Inhalte mit. Aufgeteilt nach Altersgruppen und Geschlecht wurde Passendes zusammengestellt, Junge 7-10 Jahre: Mütze, Handschuhe, Schal, ein Buch zum Lesen lernen, Stifte, Schokolade, eine Zahnbürste und weitere Pflegeartikel, Mädchen 4-6 Jahre, Haargummis, Bilderbuch, Mütze, Schal und eine Puppe.
geschenkanktion 15 2Die zahlreichen Stofftiere fanden in den Kartons gar keinen Platz mehr und wurden oben auf den Paketen befestigt, so groß waren Spendenbereitschaft und Begeisterung der Schenkenden. Hatten Lehrkräfte und Kinder anfangs mit ca. 30 Paketen gerechnet, waren alle mehr als erstaunt, dass immer wieder Kartons nachgeordert werden mussten, um alles zu verstauen. Schließlich waren es 104 Pakete, die liebevoll zusammengestellt und gestaltet waren. Eine Auswahl von Schülerinnen und Schülern machte sich am Nachmittag des 14.12. dann auf zur Weihnachtsfeier von Flüchtlingsfamilien der evanglischen Kirchengemeinde Roggendorf ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus. geschenkanktion 15 4
Die Gesamtschülerinnen und Gesamtschüler, zum Teil mit eigener Zuwanderungsgeschichte, hatten einen Begrüßungstext verfasst und verlasen diesen in Deutsch, Russisch, Serbisch und Arabisch und übergaben den erfreuten Kindern je ein Paket.  Gemeinsam wurden abschließend Weihnachtslieder gesungen.

geschenkanktion 15 3Die Gesamtschülerinnen und Gesamtschüler waren erfreut und beeindruckt. So erklärte Daniel, der den russischen Text verlesen hatte: „Es hat mir viel Freude gemacht, die Geschenke zu verpacken und es war schön, andere Gesichter zu sehen und viele andere Leute kennen zu lernen.“ Farija äußerte sich froh: „ Ich fand es gut, dass wir bei den Flüchtlingen waren, weil es ein gutes Gefühl ist, Menschen zu helfen.“ Karina meinte rückblickend: „Ich finde, es war ein cooles Projekt, weil sich die Kinder so sehr gefreut haben und sich der Aufwand gelohnt hat. Mir hat es auch super viel Spaß gemacht, den Flüchtlingskindern eine Freude zu machen. Ich würde es sofort wieder machen.“

Auch die neuankommenden Kinder in Satzvey erhielten Pakete genauso wie die Kinder in Peterheide und Elisabethhütte.


 

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