Der erste Schritt zum Berufkomm auf tour 02

„Komm auf Tour“

„Ich wollte doch Handwerker werden.“, sagte Moritz, als er die Stärkepunkte auf seine Ergebniskarte geklebt hatte. Anhand dieser Ergebniskarte erfuhr er, dass er neben  handwerklichem Geschick zusätzlich über besondere sprachliche Fähigkeiten verfügt. Er wird also nicht nur Handwerker werden, sondern seine Produkte auch erfolgreich anpreisen können.

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Ähnlich wie Moritz erlebten dies weitere etwa 150 Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Mechernich. Sie nahmen am Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ in der TONFABRIK in Mechernich-Firmenich teil. Spielerisch durchliefen sie dabei altersgerechte Situationen aus ihrem privaten Lebensbereich. Fachkräfte beobachteten ihre Aktionen und verteilten anschließend Stärkepunkte. Dadurch erfuhren die Jugendlichen etwas über ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten und zu welchen Berufen diese passen könnten.

Durchgeführt werden konnte das Projekt in diesem Schuljahr dank der Finanzierung durch den Kreis Euskirchen und die Agentur für Arbeit Brühl. Weitere Institutionen der Berufsorientierung und der Lebensplanung unterstützten „komm auf Tour“ in der Tonfabrik. Auch Eltern und Lehrer waren durch Informationsabende und Workshops eingebunden.

„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ war für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 der Gesamtschule Mechernich der erste Schritt, eine Perspektive in Richtung  Beruf und eigenständiges Leben in der Zukunft zu entwickeln. Weitere schulische und außerschulische Maßnahmen zur Berufsorientierung folgen in den kommenden Schuljahren und bauen darauf auf.

 

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Mit Dreiecktuch, Pflaster und Defibrillator – Fortbildungstag „Erste Hilfe“ des Lehrerkollegiums

HLW, AED, Rautek- und Heimlich-Griff – für die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule sind das seit dem Fortbildungstag am 28. Oktober keine böhmischen Dörfer mehr. Nachdem unsere Schülerinnen und Schüler in der Woche der Wiederbelebung und der Schulsanitäts-AG gut vorlegten, war es Ehrensache, dass auch die Lehrerinnen und Lehrer helfen können. Gemeinsam wurde also der Tag genutzt, um sich zu Ersthelfern ausbilden zu lassen. Den Kurs leitete unsere Kollegin Michelle Schulz gemeinsam mit ihrem Kollegen Thomas Zimmermann vom Deutschen Roten Kreuz im Kreis Euskirchen.

Neben theoretischen Phasen rund um Gesetze und Abläufe der Ersthilfe-Maßnahmen standen viele praktische Übungen auf dem Stundenplan. Es wurde beatmet und das Herz massiert, der Defibrillator an Puppen getestet, die stabile Seitenlage geübt, getröstet, der Motorradhelm wurde abgenommen und aus dem Auto gerettet. Für die NW-, AT-, TX- und Sportlehrer gab es zwischendurch immer noch einige Zusatzinformationen, denn dort sind die Gefahren ganz anders. Besonderer Höhepunkt und gerade in der Schule immer wieder interessant: Das Versorgen von Wunden aller Art. Durch die Pflaster- und Verbandskünste sahen einige Lehrerinnen und Lehrern zwischenzeitlich aus, als hätten sie das Mumien- oder Verletztenkostüm für die Halloween-Party bereits angezogen.

Ab sofort sind die Schülerinnen und Schüler in noch besser ausgebildeten Händen!

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Projekttage an der Gesamtschule in Mechernich 

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Zur Vorbereitung der Ausstellungen und Projekte zur 40-Jahr Feier der Stadt Mechernich veranstalten wir am Donnerstag und Freitag vor den Herbstferien zwei Projekttage. Da wir an unserer Schule die Vielfalt leben, sind auch die Projekttage geprägt von der Vielfalt unseres Unterrichts, unserer Schülerschaft und unserer Angebote unter dem Motto „Wir sind Gesamtschule!“ So beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler u.a. mit der Herkunft der Schülerschaft aus dem unmittelbaren Raum Mechernich, Kall, Kreis Euskirchen, aber auch aus Bayern, Nordeutschland, Polen, Russland, Griechenland, der Türkei, Syrien und Indien usw.. Die Schulpartnerschaften mit unserer Austauschschule in Pas-en-Artois, Frankreich und der Kontakt zu Skarszewy sowie unser soziales Projekt in Nepal sind ebenso Thema, wie der Schulgarten, der Nationalpark Eifel und die Gesamtschule als Euregioschule. Die Astronomie AG, die Freestyle-Physik-AG, die Schwerpunktkurse Darstellen & Gestalten und Naturwissenschaften arbeiten an ihren Projekten. Die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch zeigen, wie Unterricht auch sein kann, Sozialtraining und Cybermobbing greifen aktuelle Anliegen der Schülerinnen und Schüler auf.

Die daraus resultierenden Ergebnisse werden am Samstag im Einwohnermeldeamt der Stadt Mechernich zu sehen sein. Hier werden auch zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer der Gesamtschule vertreten und ansprechbar sein.

Die Schulpflegschaft organisiert ein gesundes Frühstück im Außenbereich, dem Rathaus gegenüber.

Wir freuen uns mit der Stadt Mechernich über zahlreiche Besucher.


 

Lehrer lernen in den Herbstferien!

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Zur Vorbereitung auf die Skifahrt der 7. Klässler nach Meransen Ende Februar 2016 konnten über den Verein SPORTS Kenntnisse aufgefrischt und viele neue Ideen gesammelt werden.Vom 09.10. bis 15.10.2015 haben drei Lehrer der Gesamtschule erfolgreich an einer Schneesportfortbildung im österreichischen Pitztal teilgenommen.

Herr Jablonkla hat den Lehrgang als "Basis Snowboardcoach", Frau Eulering und Herr Schäfer als "Skilehrer alpin-assistent - Jugendskilehrer" abgeschlossen.

 

 

 


 

Woche der Wiederbelebung in der Gesamtschule der Stadt Mechernich

„Nichtstun ist der größte Fehler“

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Plötzlich bricht ein Mensch zusammen – Wie muss ich handeln? Häufig wird nur der Rettungsdienst gerufen und dann abgewartet bis er eintrifft, um zu helfen. Weniger als 20 Prozent der Menschen in Deutschland beginnen mit der lebensrettenden Reanimation. „Viele haben Angst etwas falsch zu machen. Das kann man aber gar nicht. Nur Nichtstun ist der größte Fehler“, sagt Oberarzt Marcus Münch vom Kreiskrankenhaus Mechernich. „Bis der Rettungsdienst eintrifft, vergehen mindestens fünf Minuten. Doch diese ersten fünf Minuten entscheiden über Leben und Tod. Schädigungen des Gehirns treten schon in den ersten drei bis fünf Minuten nach einem Herzstillstand durch fehlenden Sauerstoff auf, nach fünfzehn Minuten haben nur noch 10 Prozent der Betroffenen eine Überlebenschance. Ganz einfach hilft an der Stelle die Formel ‚Prüfen-Rufen-Drücken‘.“

 

woche der wiederbelebung2Mit dieser Einführung in den Ablauf der Wiederbelebung startete am 23.09.2015 das Reanimationstraining für 45 Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe der Gesamtschule der Stadt Mechernich, welches im Rahmen der bundesweiten Aktion „Woche der Wiederbelebung“ ehrenamtlich von Vertretern des Rettungsdienstes des Kreises Euskirchen und der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapiendurchgeführt wurde. Nach dem Theorieteil hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen und an Übungspuppen die Wiederbelebung zu trainieren. Dies absolvierten sie mit großer Motivation und entsprechendem Engagement. Helfen wollen sie in so einem Fall unbedingt und nun erwarben sie auch die notwendigen Kenntnisse und Techniken. Die von der Kreissparkasse gesponserten 16 ‚Mini-Anne‘-Puppen (aufblasbar und aus Plastik) samt Handyattrappe machten die Situation so realistisch wie möglich. Nachdem durch lautes Rufen die mangelnde Ansprechbarkeit des Patienten festgestellt worden war, wurde mit dem Handy der Rettungsdienst gerufen: „Kommen Sie schnell zur Gesamtschule Mechernich!“, hörte man die zahlreichen Angaben der Schüler, während andere im Rhythmus von „Stayin alive“ kraftvoll und unermüdlich die Herz-Druck-Massage an der Puppe durchführte. ‚Prüfen (die Atmung), Rufen (den Rettungsdienst), Drücken (Herz-Druck-Massage)‘ wurde so von den Schülerinnen und Schülern in die Tat umgesetzt. „Das ist total anstrengend!“, stellte Jan sowie viele andere Schüler fest. Felix äußerte am Ende der Aktion: „Ich fand es super interessant und toll. Ich bin froh, dass ich jetzt weiß, wie ich jemanden wiederbeleben kann – an der Puppe hat es auf jeden Fall schon einmal funktioniert!“woche der wiederbelebung4

woche der wiederbelebung3Die Ursache für die Hilflosigkeit in solchen Situationen scheint die mangelnde Übung und die damit verbundene Angst zu sein, den Verletzten schädigen zu können. Daher liegt es nahe, bereits Jugendlichen mit Thema Wiederbelebung vertraut zu machen und sie frühzeitig als kompetente Ersthelfer auszubilden. Über 70% der Herz-Kreislauf-Stillstände geschehen im häuslichen Umfeld, so können auch schon Kinder und Jugendliche zu Lebensrettern werden, wenn sie die Schritte der Wiederbelebung beherrschen. Deshalb freut sich die Gesamtschule der Stadt Mechernich über die Kooperation, die Marcus Münch mit der Schule anstrebt. Das bedeutet, dass das Training rund um die Wiederbelebung mindestens einmal im Jahr wiederholt wird, um noch mehr Schülerinnen und Schüler für die Wiederbelebung zu sensibilisieren und alle weiter zu trainieren.

 


 

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