Der Löwe kann auch anders!

 Unterricht in einem richtigen Künstleratelier …

… und das während der Schulzeit! Genau das durften wir Anfang September beim Mechernicher Künstler Franz Kruse erleben. Wir, das sind acht Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7a-7f. An drei Tagen hieß es nach der Pause: Jetzt gehen wir zu Fuß zum Atelier in den Schimmelsweg und dann haben wir nur noch Kunst bis zum Nachmittag. Dabei fing es regnerisch an, aber Frau Wertenbruch und unsere Kunstlehrerin Frau Hupp-Schneider hatten ein Einsehen und sprangen als Schülertaxi ein, damit wir nicht nasstriefend dort ankamen. Herr Kruse begrüßte uns in seinem Atelier, das über und über mit Bildern ausgestattet war. Sehr beeindruckend! (s. Foto) Jeder von uns bekam einen eigenen Arbeitstisch und alle Farben und Stifte zur Verfügung gestellt. Etwas ungewohnt für uns war, dass wir beim Malen nur stehen sollten, „wie die echten Künstler“. Aber dafür fanden einige von uns auch eine Lösung. (s. Foto) Zum Thema möchten wir nicht allzu viel verraten, nur, dass es mit dem 40-jährigen Jubiläum der Stadt Mechernich zu tun hat. Unsere „Kunstwerke“ werden am Samstag, dem 3. Oktober im Rathaus ausgestellt und wir würden uns sehr freuen, wenn wir viele Besucher und Bewunderer zur offiziellen Feier dort begrüßen könnten. 
Wir möchten uns auch noch einmal bei Herrn Kruse bedanken, dass er sich so viel Zeit für uns genommen hat und würden uns riesig freuen, wenn wir noch öfter die Gelegenheit hätten in einem Atelier zu arbeiten.

Maximilian Bentfeld 7a, Luba Bondarenko, Bastian Franke 7b,Lena Sommer 7c, Julia Behr 7d, Amina Ajdini, Leonora Jasari 7e, Kevin Heinen 7f.

 

 


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Unser gesundes Frühstück

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Bei unserem gesunden Frühstück haben wir einen Tag davor besprochen 

was wer mitnimmt. Manche haben Brot, Müsli, Aufschnitt,  Kakao, Käse, Milch, Apfelsaft, Paprika, Quark, Möhren, Joghurt, Nüsse, Salat, Brötchen, Marmelade, Margarine, Butter, Tomaten und Gurken mitgebracht. 

Dann kam der große Tag, wo wir das erste Mal zusammen gefrühstückt haben. Es hat sehr lecker geschmeckt. Wir hatten großen Spaß. Dann war leider die Zeit schon rum und wir mussten alles wegräumen.

Anschließend hatten wir wieder Unterricht. Irgendwann war der Tag zu Ende und alle Kinder nahmen ihre Sachen mit nach Hause.
Das gesunde Frühstück war super.

Von Joelle Schümchen und Lavinia Rose aus der 5b

 


 

Schule in Bewegung – Wandertag der Gesamtschule

Nun ist es schon eine Tradition – am Freitag der ersten Schulwoche ist Wandertag! So wanderten die 430 Kinder der Gesamtschule aller Jahrgänge wie die beiden Jahre zuvor die Sekundarschüler auch. Gingen in den vergangenen Jahren die beiden Standorte der Sekundarschule aufeinander zu und trafen sich in

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Kalenberg, mussten in diesem Jahr einerseits wegen der großen Anzahl der Schülerinnen und Schüler zum anderen wegen der Standortschließung in Kall
andere Ziele gesucht werden. Die Jahrgänge 5 und 6 hatten sich den Wildpark Kommern, der Jahrgang 7 Bergbaumuseum Mechernich ausgesucht. Bei angenehmen Temperaturen und trockenem Wetter, ausgestattet mit Proviant und Sonnenschutz machten sich die Gruppen klassenweise nacheinander auf den Weg.

 

Jahrgang 5/6:

Die drei Kilometer lange Strecke von der Gesamtschule bis zum Wildpark in Kommern bewältigten die 5er und 6er zu Fuß. Eine fast 200 Meter lange Menschenschlange wanderte bester Laune bei leicht schwülen Temperaturen durch das Feytal.wandertag 14.01 34

Am Wildpark angekommen blieben ein paar Augenblicke für eine erste Stärkung, die manch ein Schüler dringend nötig hatte, danach ging es in klassenweisen Gruppen durch den Tierpark. Hier verteilten sich die Schülerinnen und Schülern mit den Begleitern recht schnell entweder ins „Schavener Tal“ oder in den „Mohrenkopfwald“. Kaum ein Schüler der sich nicht zuerst mit Wildtierfutter eindecken wollte, um sich beim Rot- und Damwild beliebt zu machen. Da sich die Tiere des Parks sehr an die Gegenwart des Menschen gewöhnt haben, brauchte es allerdings wenig Futter, um sich Rehe und Hirsche aus der Nähe anschauen zu können. So bot sich die Gelegenheit den Biologieunterricht am lebenden Objekt fortzuführen. Außerdem hatten die Kinder die Möglichkeit Wildscheine, Steppenrinder, Schafe, Ziegen und einen Elch näher in Augenschein zu nehmen.

Bevor alle Gruppen gegen 12:30 Uhr durch Busse wieder zurück zur Schule gebracht werden sollten, wollten die Schülerinnen und Schüler den Vormittag jedoch noch auf dem weitläufigen Abenteuerspielplatz ausklingen lassen. Hier entdeckte dann auch der letzte Fusslahme seine Reserveenergie und war wieder mit Feuereifer an der Rutsche, Schaukel oder dem Karussell.

Jahrgang 7:

Auch die Jahrgangsstufe 7 war nicht faul. 170 Schüler und Lehrer waren unterwegs um sich über die Bergbaugeschichte in Mechernich zu informieren. 8 ehrenamtliche Grubenführer führten die Schüler sowohl Über- als auch Untertage. Der Kreislauf der Schüler und Lehrer wurde dabei auf eine 

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harte Probe gestellt. Nach 90 Minuten bei 10°C schlug die schwüle Wärme mit 25°C wie ein Hammer zu. Trotzdem schloss sich noch eine Wanderung zu den Resten der Bleiverhüttung an. So staunten die Schüler nicht schlecht, dass unweit der Stadt der höchste Kamin Europas bis Ender der 50er Jahre seinen Dienst versah. 134 m war der „Lange Emil“ hoch. Viel zu schnell verflog die Zeit und so mussten wir uns am Ende beeilen, dass alle pünktlich nach Hause kamen.

So ging für alle ein schöner Wandertag zu Ende, der den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule der Stadt Mechernich einen bewegten Unterricht bot und vor allem den neuen Kollegen die Gelegenheit alle neuen Schülernamen zu lernen.

Unser besonderer Dank gilt der ehrenamtlichen Mannschaft des Besucherbergwerks, die das alles für uns kostenlos organisiert haben. 

Frankreichaustausch der Gesamtschule Mechernich

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Es handelt sich um das Collège Marguérite Berger in Pas-en-Artois, einem kleinen Örtchen ganz im Norden Frankreichs in der Nähe von Lille gelegen.Groß ist die Freude der Französischlehrerinnen Catherine Hofstetter und Birgit Hohl, denn die Gesamtschule der Stadt Mechernich hat nun eine Austauschschule in Frankreich!

Nachdem Catherine Hofstetter bereits vor den Sommerferien in Frankreich war, um das Collège kennenzulernen, kam der Deutschlehrer Rudi Concille vom 25.8. bis zum 26.8 zum Gegenbesuch nach Mechernich. Es gefiel ihm hier sehr gut bei uns in Mechernich und er war begeistert von den Schülerinnen und Schülern des 7er-Französichkurses, die sich ihm alle auf Französisch vorstellten und denen er Rede und Antwort auf ihre vorbereiteten Fragen stand.


frankreichaustausch1Im September schreiben die Mechernicher Schülerinnen und Schüler einen ersten Brief an ihre französischen Austauschpartner, von denen sie nach den Herbstferien Antwort erwarten.


Im zweiten Halbjahr eine Videokonferenz zwischen den Kursen geplant und vielleicht sogar ein zweites Treffen in einer französischen Stadt, bevor dann bald der Austausch zwischen Mechernich und Pas-en-Artois ansteht.
Ein erstes Treffen wird dann am 11. Dezember in Aachen stattfinden, wo Franzosen und Deutsche einen Tag gemeinsam u. a. mit einem Besuch des Weihnachtsmarktes verbringen werden.

 

 

 

140 neue Schülerinnen und Schüler eingeschult – Sekundarschule wandelt zur Gesamtschule

Mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer Einschulungsfeier in der Aula des Schulzentrums begannen 140 Mädchen und Jungen ihren Schulweg an der Gesamtschule der Stadt Mechernich.foto 120815 10 57 25

Um 11:00 Uhr war die St. Johannes Baptist Kirche in Mechernich gut besetzt mit den neuen Gesamtschülern des 5. Jahrgangs, ihren Eltern, Großeltern und Angehörigen. Dazu versammelten sich die Kinder der Klasse 6c mit ihrer Klassenlehrerin Alexandra Ackermann, die einen Gottesdienst zum Thema „Freundschaft“ vorbereitet hatten und gestalteten, der von Pfarrer Michael Stöhr und Diakon Manfred Lang geleitet wurde. Die 10 Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der fünf neuen Klassen waren genauso vertreten wie Schulleitung und Schulpflegschaft der Gesamtschule. Am Ende eines einfühlsamen Gottesdienstes erhielten die neuen Schülerinnen und Schüler ein von den Kindern des sechsten Jahrgangs geknüpftes Band der Freundschaft, versehen mit individuellen Wünschen zum Schulanfang.

Bei strahlendem Sonnenschein gingen die Kinder mit ihren Eltern gemeinsam zur Aula, wo ein kleines Programm zur Einschulung auf sie wartete. So begrüßte die Klasse 6c die Neuen mit dem Gesamtschulrap, der das Interesse an der neuen Schule weckte und versprach, dass sie an der neuen Schule ganz bestimmt auch Spaß haben werden.

foto 120815 11 55 17Zur Einschulungs- und Umwandlungsfeier war auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gekommen, der Kinder und Eltern begrüßte, den Werdegang der jungen Schule, die schulpolitische Bedeutung der Umwandlung in eine Gesamtschule und das schnelle politische Handeln, dem Elternwunsch entsprechend, noch einmal aufzeigte. Gleichzeitig versprach er die weitere Begleitung durch die Stadt Mechernich beim Aufbau der Schule und mit dieser Wandlung die zukünftige Stabilität in der Schulpolitik Mechernichs.

Die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Birgit Born-Bentfeld, betonte noch einmal den breiten Wunsch der Elternschaft nach der Schulform Gesamtschule, die sich in den Abstimmungen im vergangenen Schuljahr gezeigt hatte und forderte die Eltern auf, an ihrer Schule mitzubestimmen und Einfluss zu nehmen. Das Band der Freundschaft solle auch innerhalb der Elternschaft geknüpft werden.

Schulleiterin Dagmar Wertenbruch betonte in ihrer Ansprache die vielfältigen Entwicklungs- und Aktivitätsmöglichkeiten, die die Kinder an der Gesamtschule haben und verwies vor allem auf die Stabilität der sozialen Gruppe, da die Gesamtschule eine Schule des Behaltens sei. Was für die Kinder im Mittelpunkt des Interesses steht, seien aber die nächsten Wochen mit den neuen Fächern, der neuen Umgebung und den Lehrerinnen und Lehrern. Dabei wünschte sie den Kindern schnelle Eingewöhnung, Vertrauen und versprach, dass immer jemand für sie da sei.

Abgerundet wurde das Programm durch die Vorführungen der Klasse 6e zur Geschichte des Westerntanzes und der ‚Regenschirmchoreografie ‘ aus dem Tanztheater ‚Der Seelenvogel‘ des Wahlpflichtkurses Darstellen und Gestalten des Jahrgangs 7.

Abschließend nahmen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die Kindern und Eltern schon vom Kennenlernnachmittag bekannt waren, ‚ihre‘ Kinder in Empfang, und zeigten den interessierten Eltern die renovierten Unterrichtsräume.

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