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17.01.2019 um 19 Uhr
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Gesamtschule.

 

Der Bovist im SchulgartenBovist 3

Am 10.10.2018 gab es eine große Überraschung im Schulgarten, als die Schülerinnen und Schüler unserer Garten- und Natur-AG für den Winter aufräumen wollten. In einem dichten Heckengebüsch fanden sie einen seltsamen weißen Ball am Boden. Er sah aus wie von einem anderen Stern. Es stellte sich heraus, dass es ein Riesenbovist war: 50cm lang, 45cm breit und 35cm hoch. Was für ein Kolloss! Die Bovisten gehören zu den Pilzen und können bis zu einem Meter Durchmesser erreichen und innerhalb von 2-3 Wochen unglaublich schnell wachsen. Da sie nicht allzu häufig vorkommen, eigentlich lieber auf Pferdewiesen mit gutem Dung wachsen und der Sommer 2018 sehr trocken und heiß war, ist ein Bovist in dieser Größe eine echte Rarität. Die Schüler nahmen den Pilz ausgiebig in Augenschein.

Bovist 2Trotz seiner Größe wog der Pilz nur ca. 3kg. Damit war er erheblich leichter als alle vermuteten. Zumindest kann von diesem in Kochkreisen hochgelobten Pilz eine ganze Familie satt werden, denn er ist bis innen hinein fest und weiß. Er sieht nicht nur außergewöhnlich aus, sondern ist auch außergewöhnlich im Geschmack. Beim Braten behält er seine pilzartige feste Konsistenz und wird nicht matschig, wie viele andere Pilzarten. Auch als Trockenpilz ist er zur Ergänzung von Saucen geeignet. Also dann: lasst es euch schmecken!!

 

Einige Statements der Schüler, als sie den Bovisten zum ersten Mal sahen:

„Dachte das wäre Gips!“

„Ich dachte es wäre Stoff oder so, aber auf keinen Fall ein Pilz…“

„Habe gedacht, der ist fake…man der ist groß!“Bovist 1

„Ich habe am Anfang gedacht, es sei Schaumstoff!“

„Ist der riesig!“

„Der war richtig ekelig!“

„Boah, ist der groß. Ist das überhapt ein Pilz? Der stinkt aber stark…“

„Er war so dick und weiß….ich hasse Pilze!“

„Ich dachte:Wow…krass!“

„Da war ja ein Stein – war aber kein Stein, sondern ein Pilz!“

„Ich habe mich gefragt, warum er so groß ist und ob man den Pilz essen kann…“

„Ich dachte zunächst, es sei ein Stein, aber er war ganz weiß und weich!

„Ist das ein Stein? Ich habe noch nie einen so großen Pilz gesehen!“

„Ist der etwa giftig?“

 


Die durch den Krieg zerstörte Kindheit - Dialog mit Zeitzeugenzeittzeugen 3

Am 26.09.2018 fuhr eine Gruppe interessierter Schülerinnen und Schüler gefolgt von der Einladung des Deutschen Roten Kreuzes nach Vogelsang. Dort bot sich die Möglichkeit an einem Zeitzeugendialog teilzunehmen.

Bevor der Termin startete, wurde die Gruppe vom Bus des Kreisverbandes Euskirchen an der Schule abholt. An der ehemaligen Ordensburg Vogelsang gab der Busfahrer vor dem Dialog noch einige Informationen zu Vogelsang und seiner Geschichte, hierzu fuhr er mit dem Bus über das gesamte Gelände.

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Geladen waren fünf ältere Herrschaften, die zur Zeit des Zweiten Weltkrieges noch kleine Kinder waren und den Krieg am eigenen Leib zu spüren bekommen haben.

Mehr als 5 Millionen Kinder wurden während des Zweiten Weltkrieges in Konzentrationslager geschickt. Nach Plänen des Dritten Reiches sollte die Mehrheit der Kinder der damaligen Sowjetunion vernichtet, als „Blutspender“ oder Arbeitskraft gebraucht werden.

Während des Dialogs, den Rolf Zimmermann leitete, erfuhren unsere Schüler durch eine Übersetzerin wie die damaligen Kinder in die Lager kamen und wie es ihnen damals ergangen ist. Eine Zeitzeugin berichtete, dass ihr Bruder wegen einer Nachfrage, wann sie wieder frei kommen, hinter einem Haselbusch erschossen wurde. Auch über die Zeit nach dem Krieg und die Verarbeitung des Geschehenen wurde berichtet. So verlor ein Zeitzeuge seine Sprache und konnte erst durch eine Therapie Jahre später wieder reden.

Gleichzeitig betonten die fünf immer wieder, wie wichtig ihnen Frieden auf der Welt sei und welches Glück die Schüler heute haben in dieser Zeit aufzuwachsen und wie schön es ist, hier in Deutschland ihre Erfahrungen weiterzugeben.

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Am Ende bekamen unsere Schüler als Dank kleine Aufmerksamkeiten in Form von Buttons, Armbändern, Schokolade und russischen Süßigkeiten.

Da viele Fragen offen blieben und die Zeit viel zu knapp war, lud Rolf Zimmermann die Schülerinnen und Schüler sowie die drei begleitenden Lehrer (Michelle Schulz, Stefanie Klapper und Leo Klein) zu einem weiteren Termin ein, an dem sie sich Vogelsang und deren Geschichte ansehen dürfen.

 

 

 

 


Une magnifique journée à Paris!paris1

42 Schülerinnen und Schüler der Französischkurse der Jahrgänge 7 und 8 starteten in Begleitung von Frau Schröter und Frau Hofstetter zu dem mittlerweile zweiten Ausflug nach Paris. Nach siebenstündiger Busfahrt wurde das Ziel im Süden von Paris erreicht. Dank der Metro konnte die Gruppe nach einer Einweisung von Frau Hofstetter schnell das höchste Wahrzeichen von Paris, den Tour Eiffel erreichen! Die aufregende Fahrt mit der stets überfüllten Metro und der Hektik einer Weltstadt war jedes Mal eine Herausforderung – ein echter Aufreger für die Schülergruppe! Sie fanden auch den richtigen Ausstieg: École Militaire. Endlich konnten sie den Eiffelturm in seiner vollen Größe bestaunen – ein unvergesslicher Blick!

Von dort ging es wieder per Metro zur berühmten Kathedrale Notre Dame und weiter auf die Ile St. Louis! Auf der Ufermauer der Seine sitzend konnten wir endlich eine leckere Crêpe genießen und entspannt verweilen. Natürlich wählte jeder seinen Lieblingsgeschmack und musste ihn Christophe in der Crêperie in bestem Französisch unter Einbeziehung der französischen Höflichkeitsfloskeln nennen. Das erwartete er von jedem trotz der langen Warteschlange!

Nach dieser Pause ging es wieder per Metro zur wunderschönen Station Palais Royal – Musée du Louvre. Ein Museumsbesuch war nicht eingeplant, denn ein Tag hätte zur Besichtigung nicht gereicht. Stattdessen bewunderten die Schülerinnen und Schüler den wunderschönen Innenhof des Louvre mit der berühmten Pyramide am Eingang. Bei strahlend blauem Himmel wanderten wir anschließend durch die prächtigen Gartenanlagen, Jardins des Tuileries. Über die berühmte Prachtstrasse Champs-Elysées erreichten wir zu Fuß den bekannten Arc de Triomphe.

Die Zeit wurde knapp, die Beine müde, aber die Basilika Sacré-Coeur durften wir nicht auslassen! Und so hüpften die Mädchen und Jungen über 257 Stufen auf den Hügel von Paris anstatt bequem mit dem Schrägaufzug, funiculaire de Montmartre, den höchsten Punkt von Paris zu erreichen!

Der Blick über das Häusermeer belohnte jeden aus unserer Gruppe!

Ein anstrengender, aber unvergesslicher Tag in Paris ging zu Ende. Auf der Rückfahrt wurde es schnell mucksmäuschenstill, so viele Eindrücke mussten erst einmal verarbeitet werden!

 


 

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