Londonfahrt Jahrgang 9london 18 1

Am 27. Oktober machten wir uns voller Spannung und Vorfreude mit dem Bus auf in Richtung London

Um 6:00 Uhr morgens nahmen wir die Autofähre von Dünkirchen nach Dover. Nach zwei leicht schaukligen Stunden auf See begrüßte uns England mit einem Sonnenaufgang über den White Cliffs von Dover. Die letzte Busetappe bis London nutzten alle noch einmal, um ein ausgiebiges Nickerchen zu halten bevor wir unsere Taschen in unserem Hotel in Bayswater abstellten und es hieß: „London here we come!“

london 18 2Begleitet von unseren Lehrern Frau Bauchwitz, Frau Weimbs, Herrn Klein sowie der Mutter eines Schülers starteten wir unser London-Abenteuer am Buckingham Palace. Beeindruckt von der Wachablösung schlenderten wir durch den St. James Park zur Westminster Abbey, Big Ben und den Houses of Parliament. Nachdem wir ausreichend Fotos von den berühmten Wahrzeichen gemacht hatten, ging es durch das Regierungsviertel Whitehall, vorbei an Downing Street No.10 und dann Richtung Picadilly Circus. Dort hatten wir Zeit für eine Pause. Wir gönnten uns einen Snack, bewunderten die Leuchtreklamen und stöberten durch die Souvenir Shops. Echtes Großstadtfeeling kam auf, als wir durch die Oxfordstreet schlenderten. Nach einer langen Nacht im Bus und einem spannenden ersten Tag waren wir froh, uns gegen 21:00 Uhr ins Hotelbett legen zu können.

Am Montagmorgen ging es ausgeschlafen und gestärkt von einem British Breakfast, mit der Tube in Richtung Tower Hill. Bei Sonnenschein und blauem Himmel wurden der Tower of London und die Tower Bridge ausführlich erkundet und fotografiert, bevor wir uns zur St. Pauls Cathedral aufmachten.

Nach einer Mittagspause zu Füßen von St.Pauls ging es weiter zum Museum of London. Dort hatten wir Zeit, um in die Geschichte Londons einzutauchen.

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Danach schlenderten wir in der Abendsonne über die Milenium Bridge zum nächsten Höhepunkt- der Viewing Plattform des Tate Modern, einem Museum für moderne Kunst. Oben auf der Aussichtsplattform angekommen, lag uns zum Abschluss noch einmal ganz London zu Füßen. Ein atemberaubend schöner Ausblick und wirklich passender Abschluss unseres kurzen aber intensiven Aufenthalts in London.

Gegen 20:30 Uhr hieß es "Goodbye England" und es ging wieder, mit vielen tollen Erinnerungen und Erlebnissen im Gepäck, über den Ärmelkanal Richtung Heimat. Dienstagmorgen gegen 8 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler dann alle wieder von ihren Eltern in Mechernich in Empfang genommen.

What a great adventure!

 


Ein Leben für Nepal – Stella Deetjen besuchte unsere Schule Stella 18 2

Musafir hieß der Bettler in Indien, der für eine Wende im Leben der Deutschen Stella Deetjen sorgte. Er, der Unberührbare, berührte sie als Touristin mit seiner Zuwendung in dem Moment, in dem sie allein, krank und völlig erschöpft auf den Stufen am Ganges saß.

In der Folge kümmerte sich Stella um medizinische Versorgung der Lepra kranken Unberührbaren und deren Kinder in einer Straßenklinik in Benares und setzte sich medienwirksam für die Freilassung der inhaftierten, kranken Unberührbaren ein, um die sich niemand sonst kümmerte.

Begegnungen wurden auch in Zukunft zu Initialzündungen für die Projekte, später dann auch in Nepal, die Stella mit ihren Mitstreitern organisierte. Projekte, die viele Hindernisse überwinden mussten, sei es logistischer, materieller, räumlicher oder kultureller Art. Projekte, die inzwischen 49000 Menschen vor Ort mitnehmen und ihnen die Möglichkeit zur Selbsthilfe geben.

Stella 18 1Dieses berichtete Stella Deetjen bei ihrem Vortrag am 05.11.18 in unserer Schule und erzählte unterstützt durch eine Präsentation mit vielen ausdrucksvollen Bildern frei von ihrem Engagement zusammen mit vielen Mitarbeitern unter dem Dach der Organisation „Back to life“. In den abgelegenen nepalesischen Bergen sorgte sie für medizinische Versorgung und Vorsorge, für Existenzförderung, Bildung und Ressourcenschutz z.B. durch den Bau von Geburtshäusern, Sanitäranlagen und Schulen, immer unter Einbezug der Beteiligten.

Die Begegnung mit der Familie von Kushu, eines an erheblichen Brandverletzungen leidenden Mädchens, veranlasste Stella, die langfristige medizinische Versorgung und Bildung des Kindes in Kathmandu zu organisieren. Dadurch wurde Kushu zu einem besonderen Schützling der engagierten Frau.

Etwa 400 Schülerinnen und Schüler lauschten ihr gespannt. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Die Möglichkeit Fragen zu stellen, nahmen sie anschließend gerne in Anspruch und Frau Deetjen antwortete interessiert und geduldig auf alles.Stella 18 4

Für einen würdigen und informativen Rahmen sorgten die Schülerinnen und Schüler der Nepal-AG um Frau Hofstetter. Als Einführung zum Thema zeigten sie in ihrer Präsentation, wie weit die von der Schule unterstützte Hilfe in Nepal bereits reicht (32 Schulpatenschaften, Beiträge zur Ausstattung in einem Behindertenheim und in einem Kindergarten). Zum Abschluss der Veranstaltung dankten sie Stella Deetjen herzlich und überreichten selbst hergestellte Geschenke. Die Schulleitung schloss sich dem Dank mit einem Beitrag zu ‚Back to life‘ an.

Als Zugabe zu dieser eindrucksvollen Veranstaltung kann die Nepal-AG, von der 9 Schülerinnen und Schüler mit Frau Hofstetter im nächsten Jahr die nepalesischen Projektpartner besuchen, nun eine Begegnung mit Kushu, vermittelt durch Stella Deetjen, in ihr Besuchsprogramm einplanen.

 

 

 


 

 

 

Der Bovist im SchulgartenBovist 3

Am 10.10.2018 gab es eine große Überraschung im Schulgarten, als die Schülerinnen und Schüler unserer Garten- und Natur-AG für den Winter aufräumen wollten. In einem dichten Heckengebüsch fanden sie einen seltsamen weißen Ball am Boden. Er sah aus wie von einem anderen Stern. Es stellte sich heraus, dass es ein Riesenbovist war: 50cm lang, 45cm breit und 35cm hoch. Was für ein Kolloss! Die Bovisten gehören zu den Pilzen und können bis zu einem Meter Durchmesser erreichen und innerhalb von 2-3 Wochen unglaublich schnell wachsen. Da sie nicht allzu häufig vorkommen, eigentlich lieber auf Pferdewiesen mit gutem Dung wachsen und der Sommer 2018 sehr trocken und heiß war, ist ein Bovist in dieser Größe eine echte Rarität. Die Schüler nahmen den Pilz ausgiebig in Augenschein.

Bovist 2Trotz seiner Größe wog der Pilz nur ca. 3kg. Damit war er erheblich leichter als alle vermuteten. Zumindest kann von diesem in Kochkreisen hochgelobten Pilz eine ganze Familie satt werden, denn er ist bis innen hinein fest und weiß. Er sieht nicht nur außergewöhnlich aus, sondern ist auch außergewöhnlich im Geschmack. Beim Braten behält er seine pilzartige feste Konsistenz und wird nicht matschig, wie viele andere Pilzarten. Auch als Trockenpilz ist er zur Ergänzung von Saucen geeignet. Also dann: lasst es euch schmecken!!

 

Einige Statements der Schüler, als sie den Bovisten zum ersten Mal sahen:

„Dachte das wäre Gips!“

„Ich dachte es wäre Stoff oder so, aber auf keinen Fall ein Pilz…“

„Habe gedacht, der ist fake…man der ist groß!“Bovist 1

„Ich habe am Anfang gedacht, es sei Schaumstoff!“

„Ist der riesig!“

„Der war richtig ekelig!“

„Boah, ist der groß. Ist das überhapt ein Pilz? Der stinkt aber stark…“

„Er war so dick und weiß….ich hasse Pilze!“

„Ich dachte:Wow…krass!“

„Da war ja ein Stein – war aber kein Stein, sondern ein Pilz!“

„Ich habe mich gefragt, warum er so groß ist und ob man den Pilz essen kann…“

„Ich dachte zunächst, es sei ein Stein, aber er war ganz weiß und weich!

„Ist das ein Stein? Ich habe noch nie einen so großen Pilz gesehen!“

„Ist der etwa giftig?“

 


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