Darstellen & Gestalten-Aufführung war erneut ein überwältigender Erfolg

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Lampenfieber 17 02Zum dritten Mal konnte unsere Gesamtschule in der Aula des Schulzentrums ein großes Musik- und Tanztheater aufführen. Mit mittlerweile drei Jahrgängen des Wahlpflichtfaches Darstellen & Gestalten - das Fach kann an der Gesamtschule von den Schülerinnen und Schülern neben Französisch, Naturwissenschaften und Arbeitslehre als viertes Hauptfach gewählt werden -  und damit über 100 Kindern war die Aufführung ein beeindruckender Erfolg.Lampenfieber 17 12


Unter dem Motto „Lampenfieber“ hatten die Jahrgänge 6-8 unterschiedliche Stücke vorbereitet. So zeigten die Sechstklässler unter der Leitung von Stefanie Klapper, Viola Clément und Jutta Simon-Alt mit Musik und Tanz die ersten aufregenden Ereignisse an der neuen Schule. Im Jahrgang 6 steht die Körpersprache im Vordergrund und so wurden Herzklopfen, Angst vor der großen neuen Schule und Respekt vor den großen Schülern zwar weitgehend ohne Worte, dafür aber gestisch, mimisch und tanzend nahegebracht.

Der mittlerweile schon bühnenerfahrene Jahrgang 8 mit den Lehrern Martina Baum und Richard Schäfer hatte sich mit Musiksprache befasst und das „Lampenfieber“ gekonnt rhythmisch als  Unterrichtsstunden zu Themen wie „Klassenarbeit“ oder „Zeugnisangst“ umgesetzt. Die Lacher hatten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Rita Hupp-Schneider und Lulu Leisten des Jahrgangs 7, die mit ihren Beiträgen den Abend beendeten, auf ihrer Seite. Sie setzten das Lampenfieber sprachlich pointiert rund um das Thema „Das erste Date“ und den damit verbundenen Schwierigkeiten vor allem im Elternhaus um. Und so manche Eltern resümierten anschließend: „Das war ja wie bei uns zu Hause.“

Nicht nur lang anhaltender Applaus, sondern Jubelschreie und Sprechchöre des Publikums in der voll besetzten Aula waren der wohltuende Lohn für die Akteure und die Lehrerinnen und Lehrer, die in den letzten Tagen zahlreiche Tage geprobt und intensiv gearbeitet hatten. Technisch unterstützt wurde die Aufführung erstmalig komplett von Schülern des Jahrgangs 8 unter der Leitung von Peter Eick, sodass sich auch daran die Entwicklung der Gesamtschule im Aufbau deutlich zeigte.

 


 

„Auf den Spuren jüdischen Lebens in Mechernich“stolpersteine 17 03

Am 06.042017 machte sich die Klasse 6b unter der Begleitung von Frau Baum und Frau Köhn auf den Weg, um Orte jüdischen Lebens in Mechernich zu entdecken. Zuvor hatten wir uns im Religionsunterricht mit der jüdischen Religion und der Verfolgung der Juden im Dritten Reich beschäftigt.

stolpersteine 17 02Wir machten uns zunächst auf den Weg zu den Stolpersteinen in der Bahnstraße und der Heerstraße, die an die jüdischen Familien Cohn und Ruhr erinnern, die dort früher wohnten, im Dritten Reich aber deportiert und ermordet wurden. Wir putzten die Steine, damit sie wieder glänzen und uns an das Unrecht erinnern, was diesen Familien aus Mechernich widerfahren ist.

Anschließend gingen wir zum jüdischen Friedhof, wo wir uns selbst auf Entdeckungsreise machten. Wir hatten im Unterricht verschiedene Formen von Grabsteinen und von jüdischen Symbolen kennengelernt, die wir nun hier wiederentdecken konnten. Frau Baum gab uns genauere Informationen zu einzelnen Gräbern und jüdischen Familien. Wir erfuhren, dass die Gräber eher schlicht gehalten werden, weil jeder Mensch im Tod gleich ist. Steine werden zur Erinnerung an einen lieben Menschen auf die Grabsteine gelegt.

stolpersteine 17 06Der Unterrichtsgang hat uns zum Nachdenken darüber gebracht, wie wir mit Mitschülern anderer Religionen umgehen und dass jeder Mensch gleich viel wert ist

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Nepal-Tag in Köln – wir waren wieder dabei! Nepaltag 17 1

Nepaltag 17 2Zum zweiten Mal nahmen 8 Schülerinnen und Schüler der Nepal-AG unter der Leitung von Frau Hofstetter und unterstützt durch die Kollegen Frau Anton, Frau Eulenring sowie Frau Clément am Nepal-Tag in Köln teil.  Zum 50-jährigen Bestehen der Deutsch-Nepalischen Gesellschaft fand diese Tagung unter dem Motto „50 Jahre Brücken Bauen“ auch in diesem Jahr wieder im Rautenstrauch Joest Museum in Köln statt.  Wir konnten an einem eigenen Stand unsere schönen selbst gebastelten Geschenkartikel verkaufen. Etwas ganz Besonderes waren für uns jedoch die Gespräche mit den Tagungsteilnehmern und Besuchern - wir haben viel Lob für unser Engagement erfahren! Die positive Resonanz bestärkt uns, weiterzumachen! 

Es war ein beeindruckender Tag, was sich auch in den Kommentaren der Schüler widerspiegelt. Hier eine Auswahl:

Nepaltag 17 3„Ich war dieses Jahr zum ersten Mal dabei, ich war sehr überrascht, dass sich so viele Leute für Nepal engagieren.“ (Tim, Kl. 7d)

„Der Nepal-Tag war total schön, besonders wegen der Gruppe ‚Clowns ohne Grenzen‘.“ (Leon K., Kl. 7d).

„Mir hat es sehr gefallen, es war sehr entspannt. Sehr schön war für mich das Treffen mit Bella Bimba von ‚Clowns ohne Grenzen‘. Sie spielen vor Kindern in Nepal, denen es nicht so gut geht und bringen sie zum Lachen.“ (Kenneth, Kl. 7d). 

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„Wir sind Zukunftsschule in NRW“

Zukunftsschule

 

Bei der Regionalen Fachtagung der Zukunftsschulen NRW der Bezirksregierung Köln am 3. Mai 2017 wurde die Gesamtschule der Stadt Mechernich als Zukunftsschule in NRW ausgezeichnet.

Damit macht sich die Gesamtschule der Stadt Mechernich in besonderer Weise zur Aufgabe, die Leitvorstellung zur einer Lernkultur der Individuellen Förderung in der eigenen Schule umzusetzen und zu leben und gleichzeitig in einem Netzwerk mit anderen Zukunftsschulen zu teilen und voneinander zu lernen.

Im Schullogo „Gesamtschule der Stadt Mechernich, eine Schule der Chancen, der Vielfalt, für Alle“ spiegelt sich dieser Leitgedanke der „Individuellen Förderung“ wieder. Jeder Schülerin und jedem Schüler wird die Chance gegeben, ihre bzw. seine Fähigkeiten und Talente zu entdecken, auszuschöpfen und weiterzuentwickeln.

Aufgrund der großen Heterogenität der Schülerschaft mit einer erfreulichen Tendenz zunehmender Schüler mit Gymnasialempfehlung, ist es der Gesamtschule der Stadt Mechernich wichtig, ein breites, abwechslungsreiches Lernangebot den Schülern im Ganztag anbieten zu können.

Den Schülerinnen und Schüler wird eine Vielzahl von Unterrichtsfächern angeboten, aus der sie an verschiedenen Stellen in ihrer Schullaufbahn nach ihren Interessen und Neigung

en wählen können. Zudem werden den Schülern alle Lernangebote und Aufgaben in allen Fächern auf drei verschiedenen Niveaustufen (Würfelstufen) an die Hand gegeben, um sich entsprechend ihres Leistungsstands weiterzuentwickeln zu können. Ab Klasse 7 werden die Schülerinnen und Schüler zudem in den Fächern Mathematik (7), Englisch (7), Deutsch (8) und dem Fach Physik (9) in zwei Leistungsebenen (Erweiterungs- und Grundkursebene) eingestuft. Gestärkt werden im Alltag vor allem das selbstständige Lernen und die Selbsteinschätzung. Dreimal wöchentlich arbeiten die Schülerinnen und Schüler im Lernbüro und erledigen dort selbstständig ihre Wochenpläne in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch. Der Lehrer nimmt hierbei die Rolle des Lernberaters ein und gibt Hilfestellungen. Der Ganztag bietet den Schülerinnen und Schülern durch die Vielzahl an AGs und verschiedenen Mittagsangeboten einen weiteren Anreiz. Zu den AG-Angeboten gehören u.a. soziale Angebote wie der Schulsanitätsdienst oder die Nepal AG, sehr viele Sportangebote wie Fußball, Tischtennis, Fechten, Tanzen, Sprachangebote wie die Polnisch- und Frankreich-AG, naturwissenschaftliche Angebote wie die MINT-AG, Astronomie-AG, Physik-Freestyle-AG und musisch- künstlerische Angebote wie die Chor-/ Band-AG oder Kunst-AGs.

Besonders hervorzuheben ist die schöne und moderne Lernumgebung in den Lehrerräumen. Alle Klassen sind mit Whiteboards, Beamer, Computer und Dokumentenkamera ausgestattet. Daher wird auch besonders das Lernen mit digitalen Medien gefördert.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Gesamtschule Mechernich freuen sich nun, sich als Zukunftsschule in NRW ausweisen zu dürfen und verstehen die Auszeichnung als eine Anerkennung der bisherigen intensiven schülerorientierten Arbeit im Aufbau der Schule, die bislang die Jahrgänge 5 bis 8 umfasst. Gleichzeitig ist sie aber auch Ansporn, den Leitgedanken der „Individuellen Förderung“ weiterhin auszubauen und immer wieder offen und zukunftsorientiert zu überdenken, sodass Schüler und Lehrer den Lernort auch zukünftig mit Freude besuchen.


 

Schüler helfen Schülern - Schulpatenschaft für 25 nepalesische Kinder

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In diesen Osterferien ging es endlich wieder los in Richtung Nepal! Zwei Jahre nach dem schweren Erdbeben wollen wir die gesammelten Spenden unserer Schule wieder für die Unterstützung aus

gewählter Schulen und für ein bedürftiges Behindertenheim einsetzen. Aufgrund der positiven Erfahrungen im letzten Jahr  sind die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium so motiviert, dass sie im Laufe dieses Schuljahres weitere Aktionen initiierten und unterstützten. Vor allem der regelmäßige Verkauf des von den Eltern gespendeten Kuchens trug zu diesem Erfolg bei. 

Unser Ziel ist eine langfristige Hilfe und ein Engagement für die Schulbildung von Kindern in Nepal. Dadurch soll die Basis für eine gute Zukunft in dem sich entwickelnden Land Nepal gelegt werden. Es besteht zwar Schulpflicht für die ersten fünf Grundschuljahre, aber der mit Kosten verbundene Schulbesuch ist von den mittellosen Eltern häufig  nicht zu realisieren. Allein die vorgeschriebene Schuluniform überfordert viele Eltern, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Auch die Kosten für Schulbücher, Hefte, Stifte können oft nicht aufgebracht werden, denn das durchschnittliche Jahreseinkommen beträgt 150 €. Nepal zählt zu den ärmsten Ländern Asiens. Nur ein regelmäßiger Schulbesuch kann die relativ hohe Quote von 40 % Analphabeten bei den über 14-Jährigen allmählich senken.

Besonders geringe Bildungschancen haben Mädchen in Nepal, die häufig schon mit 15 Jahren verheiratet werden und die sich vorwiegend in Indien und den arabischen Staaten als Haushaltshilfen verdingen müssen, um ihre Familien in der Heimat zu unterstützen.

Nach meinem Flug (privat finanziert) mit Zwischenstopp in Abu Dhabi besuchte ich bereits am nächsten Tag eine Schule in Kirtipur, 9 km südwestlich von der Hauptstadt Kathmandu entfernt, die Mangal Secondary School, ein Vorschlag von Herrn Ram Thapa, dem Nepalesischen Honorarkonsul in Köln (er besuchte unsere Schule bereits im November 2015 und zeichnet zum zweiten Mal die Nepal-AG mit einer Einladung zum Nepal-Tag ins Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln am 6. Mai aus).

nepal 17 10Unsere Schule übernimmt durch die Spenden die Patenschaft für 25 bedürftige Schulkinder über einen Zeitraum von fünf Jahren. Sie kostet jährlich 100 €, also etwas mehr als 8 € monatlich!

Für drei Klassenräume eines Kindergartens in Bodnath, der regelmäßig von 40 Kindern besucht wird,  konnte ich  – dank der Spendengelder – Bücher, Schulhefte, zahlreiche Gesellschaftsspiele und drei Globen kaufen.  Für jeden dieser drei Räume wurden während meines Aufenthalts ebenfalls drei Schränke zur Aufbewahrung geliefert. Jhampa, der tibetische Mönch und Schulleiter der Pre-School, hoffte auf eine weitere Unterstützung. In der Monsunzeit besteht für die Kinder keine Möglichkeit, draußen geschützt zu spielen und den Weg von den  Klassenräumen zur Toilette trocken zurückzulegen. Der Pausenhof des Kindergartens wird mit einem Dach als Regenschutz ausgerüstet – ca. 67 m² werden zurzeit montiert. Fotos werden nachgereicht.

Auch ein Wiedersehen mit den behinderten Jugendlichen (einige von ihnen sind seit dem Erdbeben Vollwaisen)  in Thecho, war mir auf dieser Reise ein Herzensanliegen. Ostersonntag stattete ich den 14 Jungen einen Besuch ab, die meisten erkannten mich wieder und freuten sich über die mitgebrachte Fotocollage mit Erinnerungen an meinen ersten Besuch vor einem Jahr.  

In Nepal erhalten Menschen mit Behinderung keinerlei staatliche Unterstützung. Man schätzt ihre Zahl auf eine Million bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 30 Millionen Nepalesen. Auch die Lebensbedingungen und die unwürdigen Zustände in diesem Heim, vor allem in den Schlafräumen und in der Küche, veranlassten mich, hier Änderungen für diese jungen Menschen einzuleiten. Metallroste mit dünnen Brettern als Unterlage, abgenutzte Bettdecken und Kopfkissen müssen auch aus hygienischen Gründen ersetzt werden, um eine bessere Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen zu erreichen.

Glücklicherweise gibt es in dem Dorf einen Bettenladen. Somit konnte ich für 14 Betten neue Bettwaren mit farbenfrohen Matratzen, Bettdecken, Überzügen, Kopfkissen und sogar farbigen Moskitonetzen für die bevorstehende Monsunzeit kaufen. 

Auch die desolaten Zustände in der kleinen Küche mussten dringend abgeändert werden. Vom Staat bzw. der Kommune gibt es kaum Unterstützung – lediglich Reis und Linsen werden dem Heim zur Verfügung gestellt. Ostermontag kaufte ich die notwendigen Geräte (Gaskocher, verschiedene Töpfe, Reiskocher, große und kleine Metallschüsseln, Küchenbretter und für jeden Jugendlichen Metallteller, Trinkbecher und Besteck).

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Natürlich durften Badelatschen, Schultaschen für zwei angehende Schüler (sie werden die öffentliche Schule im Dorf Thecho besuchen) und Schulhefte nicht fehlen. Überglücklich strahlten sie beim Empfang großer bunter Bälle und eines Brettspiels. An jeden Heimbewohner wurden  Päckchen mit Süßigkeiten, Saft, Keksen und sogar Schokolade verteilt. Ihre Augen strahlten und mit gefalteten Händen drückten sie Ihre Dankbarkeit aus!

Die Übergabe der „Geschenke“ löste viele Emotionen aus –  und ich weiß, dass hier  auch in Zukunft noch viele Aufgaben auf uns warten!

Für die Unterstützung der Arbeit der Nepal-AG bedanken wir uns ganz herzlich bei Schülern, Lehrern, Eltern und Verwandten sowie dem Förderverein.

                                               DANYABAD ! 

 

Catherine Hofstetter, Leiterin Nepal-AG

 

 


 

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die nächsten Terminecalendar 308517 1280

27.11. - 01.12.17
"Potentialanalyse" Jg. 8

28.11. - 01.12.17
"Komm auf Tour" Jg. 7

09.12.17 9:30 - 13:00 Uhr
Tag der offenen Tür

27.12.17 - 06.01.17
Weihnachtsferien

 

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