#LIEBE – Theateraufführung unserer Gesamtschule ist ein voller Erfolg! dg auffuehrungl 1

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Nach vielen Monaten intensiver Vorbereitung und Proben war es für die Schülerinnen und Schüler der beiden Kurse im Fach „Darstellen und Gestalten“ unserer Gesamtschule endlich soweit: In der gut besuchten Aula des Schulzentrums im Gymnasium am Turmhof entführten sie das Publikum in einer knapp einstündigen Vorführung an die fiktive Gesamtschule Rosenthal:

Die Stimmung ist angespannt, die Luft riecht nach Romantik, Freundschaft und Intrigen. Der Abschlussball ist in vollem Gange, als das Unvermeidliche seinen Lauf nimmt: Eifersucht, Streit, Gewalt und Chaos brechen aus. Doch wie konnte es überhaupt soweit kommen?

In drei als Rückblende gestalteten Akten führen die Akteure das Publikum durch ihr Leben, geben ihm Einblick in ihre zwischenmenschlichen Beziehungen und lassen es an den großen Fragen des Erwachsenwerdens teilhaben. Insbesondere die unterschiedlichsten Facetten der Liebe wie Freundschaft, Partnerschaft und die oft problematische Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern rücken dabei immer wieder in den Mittelpunkt des Geschehens. Begleitet wird das Ganze durch moderne, musikalische Rhythmen und fetzige Tanzeinlagen. Nach Ende des dritten Aktes kehrt die Handlung an den Ausgangspunkt des Geschehens zurück, wo schließlich alles ein gutes Ende nimmt.

dg auffuehrungl 2Die große Herausforderung bei der Realisierung dieses Projektes war sicherlich, alle beteiligten Schülerinnen und Schüler gewinnbringend in die Konzeptarbeit und schließlich auch die Aufführung des Stückes einzubinden. „Nach Abschluss der Themenfindungsphase und intensivem Brainstorming wurden die Charaktere des Stücks zunächst durch fiktive Biografien zum Leben erweckt. Zu diesen wurden dann kleinere Geschichten geschrieben und schließlich zu einem Plot zusammengefügt, aus dem in mühevoller Kleinstarbeit ein komplettes Drehbuch erstellt wurde“ – so Richard Schäfer, einer der beiden betreuenden Fachlehrer. Neben diesem Schreibprozess konnten natürlich auch technisch begabte sowie kreative Schülerinnen und Schüler das Projekt bereichern: Schließlich lebt ein Theaterstück nicht allein von Schauspielerinnen und Schauspielern und guten Skripten. Bühnenbilder mussten arrangiert, Tänze choreographiert und Requisiten ausgewählt werden. Außerdem ist eine gute Musikauswahl ebenso bedeutungsvoll wie stimmungsvolle Lichteffekte. Eine besondere Rolle kam auch dem Chor zu, der die Geschehnisse mit Mimik und Gestik, Worten, Gesang oder auch bildhaft kommentierte und verstärkte.

#LIEBE ist eine Harmonie der Vielfalt und zeigt einmal mehr, wie gewinnbringend und facettenreich das Fach „Darstellen und Gestalten“ in der modernen Schule eingesetzt werden kann: Hier erhalten junge Menschen die Möglichkeit, im Team ein Projekt zu realisieren, welches erst durch ihre unterschiedlichen Stärken, Talente und Interessen zu etwas Besonderem wird.

Wir danken allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, aber auch ihren Fachlehrern für diesen wunderbaren Abend und hoffen, dass sich der Vorhang auch im nächsten Jahr wieder für uns öffnen wird.

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Ein Rückblick auf die Schüler-Krypto 2019 an der Universität BonnSchülerkrypto 2



Schülerkrypto 1Am Donnerstag, den 21. März 2019, und am Freitag, den 22. März 2019, trafen sich über 100 Schülerinnen und Schüler sowie 5 Lehrerinnen und Lehrer zur achtzehnten Schüler-Krypto, um etwas mehr über geheime Nachrichten, Ver- und Entschlüsselung zu lernen. Dabei sei zu erwähnen, dass ohne moderne Kryptographie z.B. das Online-Banking oder das Verschicken von privaten Whats-App Nachrichten nicht möglich wären. Die Veranstaltung ist so begehrt, dass innerhalb von nur wenigen Minuten die Anmeldung zur Schüler-Krypto, durch die Administratoren, geschlossen wurde.

Zu Beginn wurde uns auf einer Google-Maps Karte gezeigt, aus welchen Ortschaften die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte für die Teilnahme an der Schüler-Krypto angereist sind. Dabei hatte unsere Gruppe einen der längsten Anfahrtswege. Neben vier anwesenden Gymnasien stellten wir die einzigen Schüler einer Gesamtschule.


Nach einer Einführung in das Thema durch Dr. Felix Boes ging es zur Sache. Jetzt galt es, in die Rolle von James Bond zu schlüpfen und den Lageplan von Fort Knox durch Goldfingers Boten an Bond zu schicken, ohne dass Goldfinger diesen abfangen kann. Die Schüler haben dabei mit einem Computeralgebrasystem gearbeitet, mit dessen Hilfe man mit beinahe beliebig großen Zahlen rechnen kann.
Spätestens nach dem Mittagessen konnten Nachrichten von Moneypenny entschlüsselt und eigene Nachrichten untereinander ausgetauscht werden. Parallel dazu wurde spielerisch erfahren, wie der wesentliche Schritt bei RSA (einem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren), das Potenzieren, so schnell ausgeführt werden kann, dass Ver- und Entschlüsseln innerhalb eines Augenzwinkerns vor sich gehen.

Schülerkrypto 3Darüber hinaus zeigte uns der Dozent das einzige mathematisch beweisbare Verfahren zum Verschlüsseln von geheimen Nachrichten. Das symmetrisch angelegte Verschlüsselungsverfahren nennt sich One-Time-Pad („Einmal - Verschlüsselung“). Natürlich wurde uns auch gezeigt, wie man effektiv Bilder verschlüsselt und entschlüsselt. Wenn das nicht aufregend ist?!

Für die Kryptographie wichtige mathematische Themen, wie das Modulorechnen und das Potenzieren durften die Schüler in mehreren Spielangeboten erleben. Dies war für die Schülerinnen und Schüler eine willkommene Gelegenheit, das erlernte Wissen (in der „Vorlesung“) kurzerhand spielerisch anzuwenden.

Ein weiteres Highlight war in der Mittagspause zu bestaunen. Ein Mitarbeiter stellte einen der vielen Roboter der Arbeitsgruppe Informatik vor. Den anwesenden Schülern wurde eindrucksvoll gezeigt, welche Herausforderungen es zu meistern gilt, wenn dieser Roboter einen Raum selbstständig abfahren soll, ohne überall anzuecken.
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Für den Programmabschluss haben sich die Organisatoren etwas Spezielles einfallen lassen. So durften die Schüler miterleben, wie einfach persönliche Accounts, z.B. von E-Mails zu „hacken“ sind. Um dies zu verhindern, wurden den Anwesenden wertvolle Tipps zum sicheren Anlegen von Passwörtern gegeben. Kurz darauf folgte eine Demonstration. Ein Mitarbeiter des Instituts zeigte den Schülern, wie schnell sein selbst geschriebenes Programm Botschaften verschlüsseln und wieder entschlüsseln kann. Die Ausführung solcher Programme live miterleben zu können, hinterließ begeisterte Schüler. Bevor wir die Heimreise antraten, gab es noch eine schöne Überraschung. So durfte jede teilnehmende Gruppe ihr persönliches visuelles Kryptogramm mit nach Hause nehmen.

Den Schülern hat die Exkursion so gut gefallen, dass sie dem nachfolgenden Profilkurs Informatik des Jahrgangs 9 unserer Schule unbedingt empfehlen, an der nächsten Schüler-Krypto im Jahr 2020 teilzunehmen.

 


 

Auf Tuchfühlung mit einer Autorin – Und dann auch noch auf Englisch!Litcologne 3

Am 21.03.2019 machte sich die 8c gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Michelle Schulz und Robin Fuchs auf den Weg nach Köln. Ziel war eine Lesung der Lit.kid.cologne, die Lesungen für Schulklassen sowie Kinder und Jugendliche im Rahmen der Lit.Cologne veranstaltet.

Litcologne 1Bevor es aber zur Lesung ging, stärkten sich erst einmal viele Schülerinnen und Schüler ausgiebig in einem einschlägig bekannten Fast-Food-Restaurant.
Bei schönstem Wetter ging es anschließend vom Barbarossaplatz zu Fuß weiter zum „Alten Pfandhaus“. Das Alte Pfandhaus ist mittlerweile eine Konzerthalle und ein Kulturzentrum, in welchem in diesem Jahr im Rahmen der Lit.Cologne auch Lesungen abgehalten werden.
Die Lesung begann um 12 Uhr im Konzertsaal. Durch den U-förmigen Aufbau saß die Klasse sehr nah an der Autorin und dem Übersetzer und konnte so wirklich sehr nah dabei sein.
Bei der Lesung stellte Penny Joelson, eine britische Autorin, ihr ins Deutsche übersetzte Buch „Ein kleines Wunder würde reichen“ (Originaltitel: „I have no secrets“) vor.
Hauptfigur im Buch ist Jemma, sie lebt in einer Pflegefamilie und hat Zerebralparese. Jemma ist somit vollständig gelähmt, kann sich weder bewegen noch sprechen, ist aber geistig absolut fit und ihr entgeht somit nichts. Da sie eine gute Zuhörerin ist, erzählen ihr alle Familienmitglieder und Pfleger sehr viele Geheimnisse, da sie diese ja nicht ausplaudern kann. So kommt sie auch einem Verbrechen auf die Spur und kennt den Mörder, kann sich aber nicht mitteilen. Sie möchte dies aber irgendwie bewerkstelligen.
Bei der Lesung wurde die Moderation von David Fermer übernommen. Auch er ist Brite wie die Autorin, ist aber zweisprachig aufgewachsen, sodass er die wichtigen Inhalte übersetzte und auch zwei Kapitel aus dem deutschen Buch vorlas.
Litcologne 2So war die Lesung geprägt von einem Wechselspiel von Deutsch und Englisch. Zunächst waren sehr viele Schüler geschockt und skeptisch, dass sie gar nichts verstehen würden, wenn die Autorin Textteile auf Englisch vortragen würde. Dies legte sich bei den meisten, da es neben dem Vortrag eine Leinwand gab, auf der der englische Text eingeblendet wurde und man mitlesen konnte. Schwierige und unbekannte Wörter waren extra markiert und unter dem Text erläutert.
Die Schüler stellten fest, dass die Autorin beim Vortrag sehr in ihrem Element war, sie einige Passagen sehr schnell vortrug und dies teilweise auch mit einem Dialekt, da war die Leinwand sehr hilfreich. Auch beim Moderator bemerkten sie, dass er den deutschen Text sehr häufig mit einem englischen Dialekt betonte. Beides war den Schülern vorher so gar nicht bewusst, aber spannend und interessant zu erleben.
Die Autorin und der Moderator integrierten die Schülerinnen und Schüler immer wieder in die Lesung. Schon zu Beginn gab die Autorin den Zuhörenden diverse Aufgaben, die sie ausführen sollten. So sollten sie die rechte Hand heben oder zur Wand gucken und laut „yes“ rufen. Alles alltägliche und unbewusste Dinge, die ausgeführt werden, die die Hauptfigur ihres Buches eben nicht kann. Weiterhin durften Fragen gestellt werden. Hier erhielt die Gruppe Informationen über das Leben einer Autorin und wie lange es gedauert hat, dieses Buch zu schreiben. Aber auch, dass ein Autor nicht alles entscheiden kann und vieles von Agenten oder Verlagen vorgegeben wird, damit ein Buch eine breite Leserschaft findet. Die Lesung zeigte somit auch Einblicke in den Beruf einer Autorin.
Nach anfänglicher Scheu vor der englischen Sprache waren im Nachhinein die meisten Schüler sehr positiv überrascht, dass sie mehr verstanden haben, als sie vorher dachten und freuen sich, auch eine weitere Lesung zu besuchen.


Gesamtschule der Stadt Mechernich
Heinrich-Heidenthal-Straße 5
53894 Mechernich

Telefon: 02443/3101130
Fax: 02443/3101129

Mail: info@gesamtschule-mechernich.de

 

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die nächsten Terminecalendar 308517 1280

16./17.09.19

Klassenpflegschaftstermine

17.09.19
Tag der Ehrungen

17.09.19 19:00 Uhr
Infoveranstaltung Berufswahl

18./19.09.19
Berufsberatung Jg. 10

24.09.19
1. Schulpflegschaftssitzung

27.09.19
1. Schülerratssitzung

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