Schüler helfen Schülern - Schulpatenschaft für 25 nepalesische Kinder

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In diesen Osterferien ging es endlich wieder los in Richtung Nepal! Zwei Jahre nach dem schweren Erdbeben wollen wir die gesammelten Spenden unserer Schule wieder für die Unterstützung aus

gewählter Schulen und für ein bedürftiges Behindertenheim einsetzen. Aufgrund der positiven Erfahrungen im letzten Jahr  sind die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium so motiviert, dass sie im Laufe dieses Schuljahres weitere Aktionen initiierten und unterstützten. Vor allem der regelmäßige Verkauf des von den Eltern gespendeten Kuchens trug zu diesem Erfolg bei. 

Unser Ziel ist eine langfristige Hilfe und ein Engagement für die Schulbildung von Kindern in Nepal. Dadurch soll die Basis für eine gute Zukunft in dem sich entwickelnden Land Nepal gelegt werden. Es besteht zwar Schulpflicht für die ersten fünf Grundschuljahre, aber der mit Kosten verbundene Schulbesuch ist von den mittellosen Eltern häufig  nicht zu realisieren. Allein die vorgeschriebene Schuluniform überfordert viele Eltern, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Auch die Kosten für Schulbücher, Hefte, Stifte können oft nicht aufgebracht werden, denn das durchschnittliche Jahreseinkommen beträgt 150 €. Nepal zählt zu den ärmsten Ländern Asiens. Nur ein regelmäßiger Schulbesuch kann die relativ hohe Quote von 40 % Analphabeten bei den über 14-Jährigen allmählich senken.

Besonders geringe Bildungschancen haben Mädchen in Nepal, die häufig schon mit 15 Jahren verheiratet werden und die sich vorwiegend in Indien und den arabischen Staaten als Haushaltshilfen verdingen müssen, um ihre Familien in der Heimat zu unterstützen.

Nach meinem Flug (privat finanziert) mit Zwischenstopp in Abu Dhabi besuchte ich bereits am nächsten Tag eine Schule in Kirtipur, 9 km südwestlich von der Hauptstadt Kathmandu entfernt, die Mangal Secondary School, ein Vorschlag von Herrn Ram Thapa, dem Nepalesischen Honorarkonsul in Köln (er besuchte unsere Schule bereits im November 2015 und zeichnet zum zweiten Mal die Nepal-AG mit einer Einladung zum Nepal-Tag ins Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln am 6. Mai aus).

nepal 17 10Unsere Schule übernimmt durch die Spenden die Patenschaft für 25 bedürftige Schulkinder über einen Zeitraum von fünf Jahren. Sie kostet jährlich 100 €, also etwas mehr als 8 € monatlich!

Für drei Klassenräume eines Kindergartens in Bodnath, der regelmäßig von 40 Kindern besucht wird,  konnte ich  – dank der Spendengelder – Bücher, Schulhefte, zahlreiche Gesellschaftsspiele und drei Globen kaufen.  Für jeden dieser drei Räume wurden während meines Aufenthalts ebenfalls drei Schränke zur Aufbewahrung geliefert. Jhampa, der tibetische Mönch und Schulleiter der Pre-School, hoffte auf eine weitere Unterstützung. In der Monsunzeit besteht für die Kinder keine Möglichkeit, draußen geschützt zu spielen und den Weg von den  Klassenräumen zur Toilette trocken zurückzulegen. Der Pausenhof des Kindergartens wird mit einem Dach als Regenschutz ausgerüstet – ca. 67 m² werden zurzeit montiert. Fotos werden nachgereicht.

Auch ein Wiedersehen mit den behinderten Jugendlichen (einige von ihnen sind seit dem Erdbeben Vollwaisen)  in Thecho, war mir auf dieser Reise ein Herzensanliegen. Ostersonntag stattete ich den 14 Jungen einen Besuch ab, die meisten erkannten mich wieder und freuten sich über die mitgebrachte Fotocollage mit Erinnerungen an meinen ersten Besuch vor einem Jahr.  

In Nepal erhalten Menschen mit Behinderung keinerlei staatliche Unterstützung. Man schätzt ihre Zahl auf eine Million bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 30 Millionen Nepalesen. Auch die Lebensbedingungen und die unwürdigen Zustände in diesem Heim, vor allem in den Schlafräumen und in der Küche, veranlassten mich, hier Änderungen für diese jungen Menschen einzuleiten. Metallroste mit dünnen Brettern als Unterlage, abgenutzte Bettdecken und Kopfkissen müssen auch aus hygienischen Gründen ersetzt werden, um eine bessere Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen zu erreichen.

Glücklicherweise gibt es in dem Dorf einen Bettenladen. Somit konnte ich für 14 Betten neue Bettwaren mit farbenfrohen Matratzen, Bettdecken, Überzügen, Kopfkissen und sogar farbigen Moskitonetzen für die bevorstehende Monsunzeit kaufen. 

Auch die desolaten Zustände in der kleinen Küche mussten dringend abgeändert werden. Vom Staat bzw. der Kommune gibt es kaum Unterstützung – lediglich Reis und Linsen werden dem Heim zur Verfügung gestellt. Ostermontag kaufte ich die notwendigen Geräte (Gaskocher, verschiedene Töpfe, Reiskocher, große und kleine Metallschüsseln, Küchenbretter und für jeden Jugendlichen Metallteller, Trinkbecher und Besteck).

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Natürlich durften Badelatschen, Schultaschen für zwei angehende Schüler (sie werden die öffentliche Schule im Dorf Thecho besuchen) und Schulhefte nicht fehlen. Überglücklich strahlten sie beim Empfang großer bunter Bälle und eines Brettspiels. An jeden Heimbewohner wurden  Päckchen mit Süßigkeiten, Saft, Keksen und sogar Schokolade verteilt. Ihre Augen strahlten und mit gefalteten Händen drückten sie Ihre Dankbarkeit aus!

Die Übergabe der „Geschenke“ löste viele Emotionen aus –  und ich weiß, dass hier  auch in Zukunft noch viele Aufgaben auf uns warten!

Für die Unterstützung der Arbeit der Nepal-AG bedanken wir uns ganz herzlich bei Schülern, Lehrern, Eltern und Verwandten sowie dem Förderverein.

                                               DANYABAD ! 

 

Catherine Hofstetter, Leiterin Nepal-AG

 

 


 

„Sauberhaftes“ Mechernich sauberhaftes mechernich

Der Jahrgang 5 der Gesamtschule der Stadt Mechernich hat  am 4.4.2017 eine Aktion durchgeführt. Wir sind mit allen Klassen des 5.Schuljahres losgegangen und haben Müll gesammelt, der auf dem Boden lag.

Wir, die Klasse 5c,  sind um 11:30 Uhr losgegangen. Jede Gruppe hat sich einen Straßenabschnitt der Bahnstraße in Mechernich ausgesucht und gesäubert. Nachdem wir unsere Straße sauber hatten, sind wir zurück zur Schule gegangen. Es hat Spaß gemacht, etwas Gutes zu tun und viel Müll gesammelt zu haben. Ich hatte ein richtig gutes Gefühl und würde es toll finden, wenn andere nicht mehr so viel Müll herum schmeißen. Durch diese Aktion haben wir unserer Stadt etwas Gutes getan und einen Anfang gemacht. 

 

 


 

An experience you’ll never forget! - Wir erstellen Werbebroschüren für einen Austausch mit unserer Schuleenglisch broschuere 17 4

englisch broschuere 17 1In der Unit 5 „A summer in Dublin“ des Englischbuches der Klasse 7 geht es um „English language exchanges in Ireland“, also um Sprachferien bzw. einen Schüleraustausch in Irland. Eine deutsche Schülerin, Maike, fliegt alleine nach Dublin, um dort einige Wochen in einer irischen Gastfamilie zu leben, den Alltag kennenzulernen, mit ihrem Gastbruder Dara zur Schule zu gehen und nicht zuletzt ihr Schulenglisch endlich mal im echten Leben anzuwenden und zu verbessern. Hierbei lernt sie nicht nur die kulturellen und kulinarischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihrem Leben in Deutschland und dem ihrer Gastfamilie in Irland kennen, sondern lernt insbesondere auch Missverständnissen mit Humor zu begegnen und sich auf neue Situationen einzulassen.

Auch für viele Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgänge 7 und 8 stehen bald die ersten Erfahrungen dieser Art an. Voller Spannung und Neugier werden bereits jetzt die Austauschschülerinnen und -schüler aus Polen und Frankreich erwartet.englisch broschuere 17 3

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Nun fragten wir uns - Warum sollte man einen Austausch mit bzw. zu uns machen? Die Schülerinnen und Schüler des Erweiterungskurses Englisch im Jahrgang 7 von Frau Eulering gingen dieser Frage auf kreative Weise nach. Sie gestalteten Werbebroschüren für einen Austausch mit unserer Schule. Hierbei ging es nicht nur darum interessante und wichtige Informationen verständlich auf Englisch wiederzugeben, sondern diese auch ansprechend zu verpacken. Hierbei bewiesen einige kreative Köpfe besonderen Einfallsreichtum sowie gestalterisches Geschick und Sorgfalt. Sie entwarfen, nur mit Stift, Papier und Köpfchen, „druckreife“ Werbebroschüren, die jeden Interessierten in Windeseile davon überzeugen, dass ein Austausch mit der Gesamtschule Mechernich eine tolle Erfahrung ist, die man niemals vergessen wird!

 


 

Die „Helden der Zukunft“ haben sich tapfer geschlagenerste Hilfe Wettbewerb 17 1

Am Samstag, den 01.04.2017, traf sich eine gemischte Gruppe der Schulsanitäter der Jahrgänge 7 und 8 mit ihrer Lehrerin Frau Schulz, um am Erste-Hilfe-Wettbewerb des Roten Kreuzes des Kreises Euskirchen teilzunehmen.

Fünf Schüler (Loukas Zinas, Florian Wiesen, Elna N´Simba, Kim Kuschel und Michelle Wieskotten) nahmen als Schulteam am Wettbewerb der Schulsanitäter teil.

erste Hilfe Wettbewerb 17 2Felix Alsmann, Philipp Wichterich und Raphaela Schwederski übernahmen Aufgaben als Mimen. Ihnen wurden Wunden geschminkt, die in Gruppenaufgaben fachgerecht verarztet werden mussten.

Nach einer Begrüßung und der Wettbewerbseröffnung in der Aula mussten sich die Schüler in vier Aufgabenbereichen beweisen.

Zunächst mussten sie im schriftlichen Teil 20 Fragen rund um die Erste-Hilfe und das Deutsche Rote Kreuz beantworten.

Anschließend ging es an die Einzelaufgaben. Jeder von ihnen durchlief fünf verschiedene Erste-Hilfe Situationen, für die er oder sie nur fünf Minuten Zeit zur fachgerechten Versorgung und Betreuung hatte.erste Hilfe Wettbewerb 17 3

Unter den strengen Augen der Schiedsrichter mussten die Schüler so unter Beweis stellen, was (Schul-)Sanitäter machen, wenn jemand eine Glasscherbe in der Hand hat, eine Erdnuss verschluckt hat, WC-Reiniger getrunken hat, einen Hitzeschlag erlitten hat oder eine Treppe hinuntergefallen ist.

Der nächste Aufgabenteil stellte Kreativaufgaben dar. Die Gruppe musste als Team kreative Aufgaben lösen („Münzen im Kreis zählen“, „Kronkorkenreise“).

erste Hilfe Wettbewerb 17 4Den Abschluss der Aufgaben bildete eine Gruppenaufgabe, bei der die Kinder gemeinsam mehrere Verunfallte versorgen und betreuen mussten. Hier mussten sie ein ertrunkenes Kind mit Atemstillstand wiederbeleben, eine Schnittverletzung versorgen und die unter Schock stehende Mutter betreuen.

Nach den Prüfungen hatte die Gruppe reichlich Zeit, gemeinsame Gespräche zu führen und sich den Gesamtaufbau der Veranstaltung (RTWs, Transportfahrzeuge etc.) genauer anzusehen.

Ab 15.30 Uhr begann dann in der Aula die Siegerehrung. Nach Reden von Herrn Landrat Rosenke und dem Bürgermeister der Stadt Mechernich, Herrn Dr. Schick, ging es für die Gruppe an ihre Ergebnisse.

Insgesamt konnten 2000 Punkte erreicht werden. Das Schulteam hat mehr als die Hälfte der Punkte erreicht und belegte den 7. Platz unter den Schulsanitätsgruppen.

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Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Gruppe in dieser Konstellation das erste Mal gemeinsam an einem Wettbewerb teilnahm und alle anderen Schulsanitätsgruppen vom Alt

er her mindestens zwei bis drei Jahre älter waren.

Um 16.30 Uhr ging ein langer, spannender Wettbewerb mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen zu Ende.

Nächstes Jahr werden wir gerne wieder dabei sein!

 


 

Lesung 17 1Besuch der Autorin Astrid Frank

Am 29.03.2017 hatten die Jahrgänge 6 und 8 die Gelegenheit einmal hautnah eine Autorin kennenzulernen.

Nach der Begrüßung durch Frau Wertenbruch las Frau Frank zunächst für den Jahrgang 6 aus ihrem gerade erschienen Buch „Enno Anders - Löwenzahn im Asphalt“ vor.

Neben dem Lesen und einigen altersgemäß angepassten Informationen über den Hintergrund der Geschichte gab Frau Frank Hintergrundinformationen zur Entstehung des Buches und stellte sich vielen Fragen unserer Schülerinnen und Schülern. So bekamen die Schüler einen umfassenden Einblick in den Beruf einer Autorin.

Im Anschluss an die Lesung des Jahrgang 6 wurde der Jahrgang 8 mit einem anderen Buch und somit einer anderen Situation konfrontiert. Während „Enno Anders“ die Schüler mit sehr viel Witz und Ähnlichkeiten zu unseren Schülern überzeugte, war die Thematik im Jahrgang 8 eher bedrückend.

Frau Frank las hier aus ihrem Buch „Unsichtbare Wunden“ vor. Anhand einer fiktiven, aber mit realen Geschehnissen dargestellten Geschichte wurde den Schülern der gruppendynamische Prozess "Mobbing" nähergebracht.Lesung 17 2

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Dazu las sie chronologisch einzelne Stellen aus ihrem Buch vor, bei denen man spürte, wie schnell „Kleinigkeiten“ wie bloße Worte zu schlimmeren Dingen wie Ausgrenzung oder im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen können.

Neben Textausschnitten gab die Autorin auch Einblicke in die biologischen Vorgänge (bei Opfern, Tätern usw.) des Mobbings.

Auch hier durften die Schüler während und im Anschluss an die Lesung mit Frau Frank ins Gespräch kommen und ihre Fragen stellen, was zu einer angeregten Diskussion über die Thematik führte.

Bei beiden Veranstaltungen hatten die Kinder im Anschluss die Möglichkeit, ein Autogramm von der Autorin zu erhalten, was großen Anklang fand.

 


 

Gesamtschule der Stadt Mechernich
Heinrich-Heidenthal-Straße 5
53894 Mechernich

Telefon: 02443/3101130
Fax: 02443/3101129

Mail: info@gesamtschule-mechernich.de

die nächsten Terminecalendar 308517 1280

27.02.18
Lernstand Jg. 8 Deutsch

01.03.18
Lernstand Jg. 8 Englisch

02. - 09.03.18
Schulskifahrt Jg. 7 nach Meransen

06.03.18
Lernstand Jg. 8 Mathe

20.03.18
Berufsfelderkundung Jg. 8

26.03. - 08.04.18
Osterferien

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