Gesamtschule beim Euregionalen SprachenfestEuregio Sprachfest 17 06

Als zertifizierte Euregioprofilschule wurden wir von der Region Aachen zu Beginn des Jahres zu einem ganz besonderen Event eingeladen: dem ersten „Europäischen Sprachenfest“, einem Treffen deutscher, niederländischer und belgischer Schülerinnen und Schüler im Energeticon in Alsdorf. Wir meldeten uns mit vier Schülerinnen und Schülern des WP-Französisch-Kurses der Klassen 6 an.

Euregio Sprachfest 17 05So fuhren wir am 31. Mai in aller Frühe von Mechernich aus los – Erftstadt – Kerpen – Düren – und bogen hinter Eschweiler Richtung Norden ab. Nach einer knappen Stunde trafen wir an der ehemaligen Kokerei der Zeche Anna in Alsdorf ein. Neben den tollen alten Fabrikgebäuden fielen uns die CSP-Kollektoren und die auf der Wiese liegenden Windradflügel sofort ins Auge. Weil wir staufrei bis Alsdorf durchgekommen waren, konnten wir sogar vor Beginn der Veranstaltung schon ein bisschen das Gelände erkunden. Wir wurden sehr freundlich in Empfang genommen, Kekse, Äpfel und Getränke standen schon bereit – der Start versprach einen tollen Tag.

Nach der offiziellen Begrüßung, zu der sogar unsere Regierungspräsidentin Frau Walsken angereist war, wurden vier weitere Schulen als Euregioprofilschulen ausgezeichnet. Darauf folgte eine Rede über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Euregio, gehalten auf Niederländisch. Da konnten die vier Französisch-Schüler der Klasse 6 dann nicht mehr folgen.

Als es endlich rein in die Ausstellung ging, wurde wieder auf Deutsch umgestellt – ein Glück. Sonst hätten wir die vielen Informationen über fossile Brennstoffe und Solarenergie, die Arbeit in einem Bergwerk und die physikalischen (Mitmach-)Experimente ja nicht verstanden! Das wäre wirklich schade gewesen.Euregio Sprachfest 17 03

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer kurzen Pause (die wir für eine Rückkehr zu den Mitmachexperimenten nutzten), ging es dann in die Selbst-Bastelphase. Dank der fachkundigen Anleitung der Helfer und unserer eigenen Bastel-Talente fuhren wir am Ende des Tages nicht nur mit neuen Ausgaben der Euregio-Unterrichtsmaterialien „vis-a-vis“ nach Hause, sondern hatten auch noch jeder einen eigenen Handventilator.

Euregio Sprachfest 17 01Auf dem Rückweg stoppten wir dann noch kurz am Tagebau Inden, wo über Tage Braunkohle abgebaut wird. Nachdem wir auf dem Energeticon-Gelände nämlich in einer Schaufel eines Schaufelradbaggers gestanden hatten, mussten wir uns so ein Gerät mal „live“ ansehen.

Voll mit unvergesslichen Erlebnissen, viel Lachen, ein bisschen Lernen und tollen Erinnerungen kamen wir erst weit nach Schulschluss wieder in Mechernich an. Trotzdem waren alle vier Mitfahrer traurig, dass im kommenden Jahr wahrscheinlich andere Schülerinnen und Schüler an diesem Treffen teilnehmen werden – zu groß war der Spaß!

Merci! Bedankt! Dankeschön!

 

 


 

Bild Spardaspendenwahl

 

 

 

Geld für Wohlfühloase gewonnen 

Danke an alle Freunde und Förderer unserer Schule, an die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und Initiatoren für ihr Voting für die Gesamtschule der Stadt Mechernich bei der SpardaSpendenwahl. Dank Ihrer und Eurer Unterstützung waren wir zum zweiten Mal nacheinander im Wettbewerb erfolgreich und konnten in diesem Jahr mit einem hervorragenden Platz 28 und einem Gewinn von 1.500,00 € für die Gestaltung unseres Schulhofes das Voting beenden. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht.

 


 

 

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Darstellen & Gestalten-Aufführung war erneut ein überwältigender Erfolg

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Lampenfieber 17 02Zum dritten Mal konnte unsere Gesamtschule in der Aula des Schulzentrums ein großes Musik- und Tanztheater aufführen. Mit mittlerweile drei Jahrgängen des Wahlpflichtfaches Darstellen & Gestalten - das Fach kann an der Gesamtschule von den Schülerinnen und Schülern neben Französisch, Naturwissenschaften und Arbeitslehre als viertes Hauptfach gewählt werden -  und damit über 100 Kindern war die Aufführung ein beeindruckender Erfolg.Lampenfieber 17 12


Unter dem Motto „Lampenfieber“ hatten die Jahrgänge 6-8 unterschiedliche Stücke vorbereitet. So zeigten die Sechstklässler unter der Leitung von Stefanie Klapper, Viola Clément und Jutta Simon-Alt mit Musik und Tanz die ersten aufregenden Ereignisse an der neuen Schule. Im Jahrgang 6 steht die Körpersprache im Vordergrund und so wurden Herzklopfen, Angst vor der großen neuen Schule und Respekt vor den großen Schülern zwar weitgehend ohne Worte, dafür aber gestisch, mimisch und tanzend nahegebracht.

Der mittlerweile schon bühnenerfahrene Jahrgang 8 mit den Lehrern Martina Baum und Richard Schäfer hatte sich mit Musiksprache befasst und das „Lampenfieber“ gekonnt rhythmisch als  Unterrichtsstunden zu Themen wie „Klassenarbeit“ oder „Zeugnisangst“ umgesetzt. Die Lacher hatten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Rita Hupp-Schneider und Lulu Leisten des Jahrgangs 7, die mit ihren Beiträgen den Abend beendeten, auf ihrer Seite. Sie setzten das Lampenfieber sprachlich pointiert rund um das Thema „Das erste Date“ und den damit verbundenen Schwierigkeiten vor allem im Elternhaus um. Und so manche Eltern resümierten anschließend: „Das war ja wie bei uns zu Hause.“

Nicht nur lang anhaltender Applaus, sondern Jubelschreie und Sprechchöre des Publikums in der voll besetzten Aula waren der wohltuende Lohn für die Akteure und die Lehrerinnen und Lehrer, die in den letzten Tagen zahlreiche Tage geprobt und intensiv gearbeitet hatten. Technisch unterstützt wurde die Aufführung erstmalig komplett von Schülern des Jahrgangs 8 unter der Leitung von Peter Eick, sodass sich auch daran die Entwicklung der Gesamtschule im Aufbau deutlich zeigte.

 


 

„Auf den Spuren jüdischen Lebens in Mechernich“stolpersteine 17 03

Am 06.042017 machte sich die Klasse 6b unter der Begleitung von Frau Baum und Frau Köhn auf den Weg, um Orte jüdischen Lebens in Mechernich zu entdecken. Zuvor hatten wir uns im Religionsunterricht mit der jüdischen Religion und der Verfolgung der Juden im Dritten Reich beschäftigt.

stolpersteine 17 02Wir machten uns zunächst auf den Weg zu den Stolpersteinen in der Bahnstraße und der Heerstraße, die an die jüdischen Familien Cohn und Ruhr erinnern, die dort früher wohnten, im Dritten Reich aber deportiert und ermordet wurden. Wir putzten die Steine, damit sie wieder glänzen und uns an das Unrecht erinnern, was diesen Familien aus Mechernich widerfahren ist.

Anschließend gingen wir zum jüdischen Friedhof, wo wir uns selbst auf Entdeckungsreise machten. Wir hatten im Unterricht verschiedene Formen von Grabsteinen und von jüdischen Symbolen kennengelernt, die wir nun hier wiederentdecken konnten. Frau Baum gab uns genauere Informationen zu einzelnen Gräbern und jüdischen Familien. Wir erfuhren, dass die Gräber eher schlicht gehalten werden, weil jeder Mensch im Tod gleich ist. Steine werden zur Erinnerung an einen lieben Menschen auf die Grabsteine gelegt.

stolpersteine 17 06Der Unterrichtsgang hat uns zum Nachdenken darüber gebracht, wie wir mit Mitschülern anderer Religionen umgehen und dass jeder Mensch gleich viel wert ist

stolpersteine 17 07

 

 

 

 


 

Gesamtschule der Stadt Mechernich
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53894 Mechernich

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die nächsten Terminecalendar 308517 1280

20.06.18 13:30 - 14:30 
Infoveranstaltung Spanisch Jg. 7

25.06.18
Exkursiontag Jg. 9

03.07. - 12.07.18
freiw. Praktikum Jg. 9

04.07. - 06.07.18
Klassenfahrten Jg. 6

09.07.18
Nepaltag

10.07. - 12.07.18
Sport- und Bewegungstage

13.07.18
Zeugnisausgabe und Ferienbeginn

29.08.18
Wiederbeginn des Unterrichts

 

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