Unsere Suche nach der „Lila-Milka-Kuh“ auf dem Hövelshofhoevelshof 16 05

Am 29.6.16 haben wir, die Klasse 6e, die Reise zum Hövelshof in Urft angetreten.

Auf dem Hövelshof ist echt was los. Zwischen 2 Eseln, 2 Hunden, Pferd und Pony und ein paar Ziegen leben über 220 Milchkühe plus deren Jungtiere. Als erstes wurden wir von dem Hund Lexy und der Bäuerin Fr. Thelen begrüßt. Sie hat uns in den Kälbchenstall geführt. Die Kleinen sind in verschiedene Altersstufen unterteilt: von 2 Tagen bis zu mehreren Wochen. Leider werden alle männlichen Kälbchen nach 2 Wochen verkauft, weil der Hövelshof Milch produziert und Bullen keine Milch geben. Wir durften sie mit Nuckeleimern füttern und sie streicheln. Danach haben wir uns das Futter angeguckt.
Es muss in einem Mischwagen gemischt werden, wir durften auch einen Blick hinein werfen. Das war sehr spannend.
hoevelshof 16 06Als nächstes waren wir bei den trächtigen Kühen (Schwangeren) die in den nächsten Stunden bzw. Tagen ihr Kalb zur Welt bringen werden.  Plötzlich kam auch Amy, der zweite Hund. Wir sind den Weg weitergegangen zu dem Pony und einem Haflinger. Sie wurden von fast jedem von uns einmal kräftig geknuddelt. Im nächsten Stall waren 220 große Kühe. Dort haben wir sehr viel gelernt, z.B. dass es Salzsteine oder Bürsten für Kühe gibt. Kratzbürsten tun bestimmt gut! Wir waren auch im Melkkarussel. Dort haben wir uns sehr gefreut, dass wir die Kühe mit der Hand vormelken durften.
Es war auch sehr toll,  dass wir das Melkgeschirr anlegen und die Kühe melken durften. Wir haben mit 4 Kühen schon 10 Liter Milch zusammen bekommen. Schließlich durften wir einen köstlichen selbstgemachten Kuchen von Frau Thelen genießen, der „Muh“- Kakao war auch sehr lecker. Mit vollem Magen schossen wir viele Fotos von den Ziegen und Eseln und dann mussten wir die Heimreise antreten. Auf dem Bauernhof wurden sehr viele Fragen von uns beantwortet und es wurden viele Freundschaften mit den süßen Tieren geschlossen.

Es war ein unvergesslicher Tag.


Ein Bericht von Ronja, Awa, Anna und Keanu aus der Klasse 6e.


 

 

Vorhang auf und Bühne frei…dg vorstellung 16 03

Für gut 70 Schülerinnen und Schüler verwandelten sich ein paar Holzbohlen am 21. Juni 2016 in die ganz, ganz große Bühne – es war Zeit für die zweite Aufführung der Wahlpflichtkurse Darstellen und Gestalten. Schulleiterin Dagmar Wertenbruch begrüßte nach dem „Rudelgucken“ des EM-Spiels mit deutscher Beteiligung Eltern, Geschwister, Freunde und Bekannte in der Aula des Schulzentrums, deren Stühle fast restlos besetzt waren. Akteure und Publikum waren bereit, und so betraten kurz nach 20 Uhr die ersten lampenfiebrigen Hauptpersonen die Bühne.

dg vorstellung 16 02Es begann der Jahrgang 6. Gemeinsam mit der Tanzpädagogin Friederike Maack hatten die beiden Kurse unter Leitung von Rita Hupp-Schneider und Ludwiga Leisten zu selbst gewählten Musikstücken eigene Choreographien von Solisten oder kleinen Gruppen entwickelt. In einer Tanzwerkstatt wurden Schritte gelernt, erprobt und kombiniert. An den Kombinationen wurde gemeinsam gefeilt, und Frau Maack kreierte mit Prokofievs 5. Sinfonie und Musik von Michael Nyman verbindende Elemente, sodass zwei kurzweilige, ständig überraschende Tanzdarbietungen entstanden, bei denen die Solisten oder Kleingruppen von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern eingerahmt wurden. Immer wieder veränderten sich Musik, Tanzstil und Formation, wobei das Gesamtbild stets eines blieb: beeindruckend. Es begegneten sich Jumpstyle, orientalische Elemente, Jazz und Modern Dance, sogar Elemente aus klassischem Ballett und Akrobatik, sodass trotz einheitlich schwarzer Kleidung ein bewegtes, buntes Bild geschaffen wurde. Erwähnt werden muss die charmante und souverän vorgetragene Einleitung von Johanna Harperscheid, 6a und Ronja Schreiber, 6e: gespickt mit selbstironischen Anmerkungen und offensichtlichem Stolz auf das gemeinsam Erreichte brachten sie die Zuschauer bereits zu Beginn zum Schmunzeln. Wie die Zuschauer knapp eine Stunde später wussten, war dieser Stolz absolut gerechtfertigt.dg vorstellung 16 06

Nach dieser Vorlage entführten D&G-Kurse und Tanz-AG der Klassen 7 die Zuschauer dann ins Zauberer-Internat „Hochwärts“. Dort lebt der Zauberlehrling „Mickey Trotter“, der beim Üben in seinem Schlafzimmer einen Zauberspiegel zerbrach. Die Folge: sieben Tage Pech. Diese und die folgenden sieben Szenen waren von den Schülerinnen und Schülern selber verfasst worden - inspiriert von Rowlings Romanen, Goethes Balladen und bewährten Formaten, und immer mit eigenen Ideen durchsetzt. Auch die Umsetzung war gelungen: mimisch, gestisch, tänzerisch und sprachlich wurde das Unglück auf die Bühne gebracht. Die Hauptfigur, immer erkennbar an der schwarzen Hornbrille, wurde von wechselnden Schülerinnen und Schülern (u.a. Maximilian Bentfeld, 7a, Leonie Seifert, 7a Bastian Franke, 7b, Lars Ohmert , 7b, Vanessa Hempel, 7c, Lena Sommer, 7c, Amine Alkhan, 7d,)dargestellt. Kurze Moderationen leiteten die Szenen ein. So fand ein Quidditch-Spiel statt, das von den dargestellten Fanlagern so enthusiastisch kommentiert wurde, dass man vergaß, dass das eigentliche Spiel nicht zu sehen war. Mit Trotter gelitten wurde, als er nur Worte mit „G“ benutzen konnte – große Güte, grauenhaft! Erst ein Paket aus dem Zaubereiministerium brachte Erlösung. Beim Ausflug in den Zauberwald half nur Tanzen, um sich der aufdringlichen Bäume und Tiere zu erwehren. 

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Und statt eines Froschkönigs (den er zwecks Brechen des Pechs aufsuchen wollte) erwischte Trotter ein äußerst bewegungsfreudiges Handpuppen-Froschensemble, das zu Taylor Swifts „Shake it off“ im Bettlaken-Froschteich performte.
dg vorstellung 16 05Den Ausflug zu den Muggeln, also Menschen ohne Zauberkräfte, überstand Trotter trotz Klobürsten-Missverständniss und Energydrinks nahezu schadlos. Schlimmer ging da das Zauberduell in der Schulkantine aus. Von Mitschülern provoziert, ließ er sich zu Dummheiten hinreißen, die von den Lehrern nicht unbemerkt bleiben. Der Strafdienst im Archiv nahm dann die altbekannte Entwicklung: Der etwas bequeme, aber nicht dumme Zauberlehrling will mit Magie nachhelfen. Doch was zunächst eine gute Idee schien, entpuppte sich als feuchte Katastrophe: Das Wasser (Stoff- und Plastikbahnen), das gleichzeitig von rund vierzig Darstellerinnen und Darstellern auf der Bühne transportiert wurde, war plötzlich überall, und Trotter kann es nicht mehr kontrollieren. Erst der Meister (hervorragend: Lea Stüßer, 7c) kann das Unglück stoppen. So endete die verrückte Woche des Zauberlehrlings mit einem weiteren Strafdienst – und Zuschauern, die den Darstellerinnen und Darstellern sowie den beteiligten Lehrkräften (Martina Baum, Richard Schäfer, Viola Clément und Stefanie Klapper) begeistert applaudierten. Auch die zweite große Aufführung der jungen Schule war ein großer Erfolg, der vor allem eines macht: Lust auf mehr! 

 

 Alle Bilder in der Galerie!

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