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Weihnachten im Schuhkarton – Wir waren dabei!

Dieses Jahr nahm der Jahrgang 7 im Rahmen des Religionsunterrichts an der Aktion

„Weihnachten im Schuhkarton“ teil. Es galt dem Zweck, armen Kindern, die an Weihnachten keine

Geschenke bekommen, eine Freude zu machen.

Wir fanden uns in kleinen Gruppen zusammen und überlegten, womit man diese Kinder glücklich machen könnte. Daraufhin sammelten wir Spenden und kauften Dinge, wie Hygieneartikel, Spielzeug, Süßigkeiten und Kleidung. Anschließend verpackten wir die Geschenke in einem Karton und gestalteten diesen mit weihnachtlichem Papier. Die Geschenke brachten wir zu einer der Sammelstellen in Mechernich. Nun befinden sich unsere Geschenke auf dem Weg in verschiedene Länder, um dort Kindern an Weihnachten eine Freude zu machen.

Die Aktion war eine tolle Erfahrung für uns.

Wir befragten auch unsere Mitschüler und Mitschülerinnen, die an der Aktion teilgenommen haben, folgendes wurde berichtet:

„Es hat uns viel Spaß gemacht, die Geschenke zu verpacken.“

„Es ist für einen guten Zweck und es hat Spaß gemacht.“

„Mir hat es sehr gut gefallen, die Päckchen gehen ja an einen guten Platz.“

„Viele Kinder bekommen keine Geschenke zu Weihnachten. Ich finde gerade an Weihnachten, sollte jeder ein kleines Geschenk bekommen.“

„Zu wissen, dass sich ein Kind darüber freut, macht mich sehr glücklich.“

(Tarina und Paulina 7b)

 


 

Londonfahrt Jahrgang 9london 18 1

Am 27. Oktober machten wir uns voller Spannung und Vorfreude mit dem Bus auf in Richtung London

Um 6:00 Uhr morgens nahmen wir die Autofähre von Dünkirchen nach Dover. Nach zwei leicht schaukligen Stunden auf See begrüßte uns England mit einem Sonnenaufgang über den White Cliffs von Dover. Die letzte Busetappe bis London nutzten alle noch einmal, um ein ausgiebiges Nickerchen zu halten bevor wir unsere Taschen in unserem Hotel in Bayswater abstellten und es hieß: „London here we come!“

london 18 2Begleitet von unseren Lehrern Frau Bauchwitz, Frau Weimbs, Herrn Klein sowie der Mutter eines Schülers starteten wir unser London-Abenteuer am Buckingham Palace. Beeindruckt von der Wachablösung schlenderten wir durch den St. James Park zur Westminster Abbey, Big Ben und den Houses of Parliament. Nachdem wir ausreichend Fotos von den berühmten Wahrzeichen gemacht hatten, ging es durch das Regierungsviertel Whitehall, vorbei an Downing Street No.10 und dann Richtung Picadilly Circus. Dort hatten wir Zeit für eine Pause. Wir gönnten uns einen Snack, bewunderten die Leuchtreklamen und stöberten durch die Souvenir Shops. Echtes Großstadtfeeling kam auf, als wir durch die Oxfordstreet schlenderten. Nach einer langen Nacht im Bus und einem spannenden ersten Tag waren wir froh, uns gegen 21:00 Uhr ins Hotelbett legen zu können.

Am Montagmorgen ging es ausgeschlafen und gestärkt von einem British Breakfast, mit der Tube in Richtung Tower Hill. Bei Sonnenschein und blauem Himmel wurden der Tower of London und die Tower Bridge ausführlich erkundet und fotografiert, bevor wir uns zur St. Pauls Cathedral aufmachten.

Nach einer Mittagspause zu Füßen von St.Pauls ging es weiter zum Museum of London. Dort hatten wir Zeit, um in die Geschichte Londons einzutauchen.

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Danach schlenderten wir in der Abendsonne über die Milenium Bridge zum nächsten Höhepunkt- der Viewing Plattform des Tate Modern, einem Museum für moderne Kunst. Oben auf der Aussichtsplattform angekommen, lag uns zum Abschluss noch einmal ganz London zu Füßen. Ein atemberaubend schöner Ausblick und wirklich passender Abschluss unseres kurzen aber intensiven Aufenthalts in London.

Gegen 20:30 Uhr hieß es "Goodbye England" und es ging wieder, mit vielen tollen Erinnerungen und Erlebnissen im Gepäck, über den Ärmelkanal Richtung Heimat. Dienstagmorgen gegen 8 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler dann alle wieder von ihren Eltern in Mechernich in Empfang genommen.

What a great adventure!

 


Ein Leben für Nepal – Stella Deetjen besuchte unsere Schule Stella 18 2

Musafir hieß der Bettler in Indien, der für eine Wende im Leben der Deutschen Stella Deetjen sorgte. Er, der Unberührbare, berührte sie als Touristin mit seiner Zuwendung in dem Moment, in dem sie allein, krank und völlig erschöpft auf den Stufen am Ganges saß.

In der Folge kümmerte sich Stella um medizinische Versorgung der Lepra kranken Unberührbaren und deren Kinder in einer Straßenklinik in Benares und setzte sich medienwirksam für die Freilassung der inhaftierten, kranken Unberührbaren ein, um die sich niemand sonst kümmerte.

Begegnungen wurden auch in Zukunft zu Initialzündungen für die Projekte, später dann auch in Nepal, die Stella mit ihren Mitstreitern organisierte. Projekte, die viele Hindernisse überwinden mussten, sei es logistischer, materieller, räumlicher oder kultureller Art. Projekte, die inzwischen 49000 Menschen vor Ort mitnehmen und ihnen die Möglichkeit zur Selbsthilfe geben.

Stella 18 1Dieses berichtete Stella Deetjen bei ihrem Vortrag am 05.11.18 in unserer Schule und erzählte unterstützt durch eine Präsentation mit vielen ausdrucksvollen Bildern frei von ihrem Engagement zusammen mit vielen Mitarbeitern unter dem Dach der Organisation „Back to life“. In den abgelegenen nepalesischen Bergen sorgte sie für medizinische Versorgung und Vorsorge, für Existenzförderung, Bildung und Ressourcenschutz z.B. durch den Bau von Geburtshäusern, Sanitäranlagen und Schulen, immer unter Einbezug der Beteiligten.

Die Begegnung mit der Familie von Kushu, eines an erheblichen Brandverletzungen leidenden Mädchens, veranlasste Stella, die langfristige medizinische Versorgung und Bildung des Kindes in Kathmandu zu organisieren. Dadurch wurde Kushu zu einem besonderen Schützling der engagierten Frau.

Etwa 400 Schülerinnen und Schüler lauschten ihr gespannt. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Die Möglichkeit Fragen zu stellen, nahmen sie anschließend gerne in Anspruch und Frau Deetjen antwortete interessiert und geduldig auf alles.Stella 18 4

Für einen würdigen und informativen Rahmen sorgten die Schülerinnen und Schüler der Nepal-AG um Frau Hofstetter. Als Einführung zum Thema zeigten sie in ihrer Präsentation, wie weit die von der Schule unterstützte Hilfe in Nepal bereits reicht (32 Schulpatenschaften, Beiträge zur Ausstattung in einem Behindertenheim und in einem Kindergarten). Zum Abschluss der Veranstaltung dankten sie Stella Deetjen herzlich und überreichten selbst hergestellte Geschenke. Die Schulleitung schloss sich dem Dank mit einem Beitrag zu ‚Back to life‘ an.

Als Zugabe zu dieser eindrucksvollen Veranstaltung kann die Nepal-AG, von der 9 Schülerinnen und Schüler mit Frau Hofstetter im nächsten Jahr die nepalesischen Projektpartner besuchen, nun eine Begegnung mit Kushu, vermittelt durch Stella Deetjen, in ihr Besuchsprogramm einplanen.

 

 

 


 

 

 

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